48 Starter: FIFA-Präsident Infantino dürfte sich durchsetzen

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Fußball
01/06/2017

WM-Reform: Kompromiss mit 16 Gruppen und 48 Startern

Laut "Sportbild" wird am Dienstag die WM-Aufstockung mit einem Kompromiss fixiert.

Laut Informationen der deutschen Sportbild ist die WM-Reform mit der Aufstockung auf 48 Starter ab der WM 2026 vor der entscheidenden Sitzung des FIFA-Rates am 10. Jänner in Zürich auf Schiene.

Einer der letzten großen Widersacher von FIFA-Präsident Gianni Infantino war die Spielergewerkschaft "Fifpro". Oft wurde erklärt, dass die ohnehin hohe Belastung für die besten Spieler der Welt nicht noch weiter steigen darf. Auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat als Präsident von Europas Klub-Verband (ECA) mehrfach erklärt hat, dass der volle Terminkalender keine weitere Aufstockung von derzeit 32 WM-Teilnehmern zulässt.

Droht neues "Gijon"?

Doch es dürfte ein Kompromiss gefunden worden sein: Die 48 Starter werden auf 16 Gruppen aufgeteilt. Nach nur jeweils zwei Gruppenspielen steigen die beiden Besten auf. Parallelspiele um den Aufstieg könnte es dann aber nicht mehr geben. Absprachen wie 1982 in Gijon würden drohen.

Danach gibt es ab dem Sechzehntelfinale K.o.-Duelle. "Das heißt, dass der Weltmeister letztendlich immer noch nur sieben Partien gespielt haben wird", sagt Bobby Barnes, der Europa-Präsident der "Fifpro", zu "Sportbild". Sein Resümee: "Die FIFA ist gewachsen. 211 Verbände gehören dazu. Da macht es Sinn zu sagen, dass auch mehr Spieler an der WM teilnehmen wollen."

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