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Fußball
12/15/2018

Wiener Derby: Viel Brisanz bei der Arena-Premiere

Die Sicherheit wird vor dem 328. Wiener Derby am Sonntag in der Generali Arena groß geschrieben.

Das 328. Wiener Derby kann kommen, sämtliche Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen nach einem Meeting mit Vertretern von Austria und Rapid, der Exekutive und dem Sicherheitsdienst zu Beginn der Woche. 17.000 Zuschauer werden beim ersten Derby in der neuen Generali Arena für eine tolle Atmosphäre sorgen und dabei rund ums und im Stadion von 500 Sicherheitskräften und 80 Videokameras überwacht.  Seit Freitag-Abend wird das Stadion zudem von einem Sicherheitsdienst samt Hundestaffel in den Nachtstunden bewacht, um Vandalen-Akte zu verhindern.

Nicht nur um die Generali Arena wird es einen Sicherheitsring geben, die Austria will ihn auch um den eigenen Strafraum aufziehen. Trainer Thomas Letsch ist sich bewusst, dass die Rapidler nach dem Sieg im Europacup mit einem emotionalen Höhenflug nach Favoriten schweben werden. „Natürlich überlegt man, ob das im Vorfeld eine Rolle spielen kann. Aber ab dem Anpfiff ist das egal, da geht es nur um dieses Spiel.“ Unterm Strich könne er sich keine Gedanke über ein Was-wäre-wenn-Szenario machen. „Da würde mein Kopf rauchen wegen Dingen, die ich großteils nicht beeinflussen kann.“

Sehr wohl aber kann er die Leistung seiner Mannschaft steuern. „Wir wollen offensiver auftreten als in den letzten Spielen“, so die Kampfansage in Richtung Rapid. Dabei könnte die Austria aufgrund der Tabellensituation mit einem Remis wohl besser leben als der Erzrivale. „Dennoch sind drei Punkte unser Ziel, die würden uns richtig weiter helfen.“

PK FK AUSTRIA WIEN VOR WIENER DERBY

In der Derby-Woche konnte Letsch in seinem Team keinen Druck erkennen, viel eher eine große Vorfreude. „Es kommt immer darauf an, wie man mit Druck umgeht. Man merkt, dass ein besonderes Spiel ansteht, das Kribbeln ist größer als sonst. Für uns ist das die große Chance, einen nicht gelungenen Herbst noch positiv abzuschließen.“ Sportdirektor Ralf Muhr reibt sich die Hände: „Es wird eine Atmosphäre wie noch nie in der neuen Arena, ich erwarte einen leidenschaftlichen Fight.“

Dass Emotionen bei einem Derby hochkochen, ist für Letsch normales Beiwerk. "Abgesehen von dem Disput der Torleute vielleicht, war letztes Mal alles im Rahmne. Man muss unterm Strich seine Emotionen dennoch im Griff haben. Wir haben jedenfalls Spieler, die mit der Situation sehr wohl umgehen können."

Fußball, SK Rapid Wien - Rangers FC

Auf das aktulle nicht gerade gute Verhältnis der beiden Wiener Großklubs angesprochen, übte sich Ralf Muhr in höchster Diplomatie: "Es ist ein normales Konkurrenzverhältnis, das im operativen Bereich absolut in Ordnung ist. Wir können über alles reden."

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