Weltfußballer: Die 23 Nominierten

Gleich acht Barça-Kicker sind dabei, bloß der Kapitän nicht, sieben Spanier, drei Deutsche - und kein Österreicher.

Eric Abidal (FC Barcelona/Frankreich): Nur zwei Monate nach einer Tumoroperation spielte der Verteidiger im Champions-League-Finale. Sergio Agüero (Manchester City/Argentinien): Wechselte im Sommer von Atlético Madrid auf die Insel und ist einer der Hauptverantwortlichen für Citys Höhenflug in der Premier League. Karim Benzema (Real Madrid/Frankreich): Einer von zwei nominierten Franzosen. Gewinnen wird der Stürmer die Wahl nicht, da sind wir uns sicher. Iker Casillas (Real Madrid/Spanien): Der einzig Torwart unter den 23 besten Kickern. Cristiano Ronaldo (Real Madrid/Portugal): Einer von fünf Real-Madrid-Spielern. Damit belegt Real Platz zwei - hinter dem Erzrivalen Barcelona. Dani Alves (FC Barcelona/Brasilien):  Brasilien ist nicht mehr das Non plus ultra im Weltfußball, der Rechtsverteidiger ist einer von nur zwei nominierten Brasilianern. Samuel Eto'o (Anschi Machatschkala/Kamerun): Verdient in Russland im Jahr 20,5 Millionen Euro, ist damit der bestbezahlte Fußballer der Welt. Cesc Fabregas (FC Barcelona/Spanien): Einer von acht Barcelona-Spielern, ausgerechnet Kapitän Carles Puyol wurde nicht nominiert. Diego Forlán (Inter Mailand/Uruguay): Der zweite nominierte Stürmer (neben Sergio Agüero), der Atlético Madrid im Sommer verließ. Andres Iniesta (FC Barcelona/Spanien): Belegte im Vorjahr den zweiten Platz bei der Weltfußballer-Wahl. Lionel Messi (FC Barcelona/Argentinien): Der Topfavorit siegte schon in den Jahren 2009 und 2010. Thomas Müller (Bayern München/Deutschland): Der Ur-Bayer trinkt am Oktoberfest natürlich a Maß. Nani (Manchester United/Portugal): Einer von zwei Manchester-United-Stars, damit belegt der englische Rekordmeister gemeinsam mit Bayern und Inter Rang drei hinter den beiden spanischen Giganten. Neymar (FC Santos/Brasilien): Der Einzige, der sein Geld nicht in Europa verdient. Mesut Özil (Real Madrid/Deutschland): Der deutsche Spielmacher hatte beim 6:2 mit Österreichs Verteidigung seine Gaudi. Gerard Pique (FC Barcelona/Spanien): Der Shakira-Lover ist der einzige Innenverteidiger unter den 23 möglichen Weltfußballern 2011. Wayne Rooney (Manchester United/England): Der einzige nominierte Engländer führte United zum 19. Meistertitel und traf im Champions-League-Finale gegen Barcelona. Bastian Schweinsteiger (Bayern München/Deutschland): Vize-Kapitän Schweinsteiger gehört zu den 23 besten Fußballern, Kapitän Lahm nicht. Wesley Sneijder (Inter Mailand/Niederlande): Der einzige Niederländer, weil im Gegensatz zum Vorjahr Bayern-Star Robben nicht mehr nominiert wurde. Luis Suarez (FC Liverpool/Uruguay): Der Stürmer wechselte im Jänner für 26,5 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu den Reds, im Sommer gewann er mit Uruguay die Copa América. David Villa (FC Barcelona/Spanien): Spaniens Rekordtorschütze steht bei Barcelona in Messis Schatten. Xabi Alonso (Real Madrid/Spanien): Der Vater des Basken spielte für Barcelona. Xavi (FC Barcelona/Spanien): Nur im Alphabet der Letzte, im Vorjahr wurde er bei der Weltfußballer-Wahl Dritter. Am 5. Dezember wird die FIFA den Kreis auf drei Spieler verkleinern, einer von ihnen wird am 9. Jänner in Zürich den Goldenen Ball als bester Fußballer 2011 überreicht bekommen.
(KURIER.at / jos) Erstellt am
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