WAC gewinnt Spitzenspiel gegen Altach

Nach dem 1:0 hat der Tabellenführer weiter vier Punkte Vorsprung auf die ebenfalls siegreiche Austria Lustenau.
Das Logo der Erste Liga mit einem stilisierten Ball.

WAC/St. Andrä hat als Spitzenreiter der Erste Liga seinen Vorsprung von vier Punkten in der 32. und viertletzten Runde am Freitagabend erfolgreich verteidigt. Die Kärntner setzten sich dank eines Treffers im Finish gegen Altach mit 1:0 durch und hielten die Austrianer, die gegen Schlusslicht Hartberg mit 2:0 gewannen, auf Distanz. In einer Woche (4. Mai) kommt es im "Ländle" zum Duell der zwei Top-Klubs.

Altach kassierte die dritte Niederlage in Folge gegen einen Aufstiegs-Aspiranten und fiel mit neun Punkten Rückstand hinter den LASK auf den vierten Platz zurück. Die Linzer setzten sich gegen die Vienna mit 2:1 durch. Neuer Fünfter ist SKN St. Pölten, der durch ein 2:0 im direkten Duell Blau Weiß Linz verdrängte. FC Lustenau erreichte in Grödig ein 1:1 und ist hinter der Vienna punktegleich Neunter.

Knapper Sieg des Leaders

WAC/St. Andrä hat mit dem Sieg gegen Altach den nächsten großen Schritt in Richtung Bundesliga-Aufstieg gemacht. Am kommenden Freitag kommt es im Reichshofstadion zum direkten Duell der beiden Topteams. Die viertplatzierten Altacher sind nach der dritten Niederlage in Folge mit neun Zählern Rückstand wohl endgültig aus dem Titelrennen.

Die Wolfsberger starteten topmotiviert in die Partie und boten ihren Anhängern in der Anfangsviertelstunde ein Angriffsfurioso. Was einzig fehlte war die Effizienz im Abschluss. In den zweiten 45 Minuten wurde aus spielerischer Sicht vorerst nur Schonkost geboten, von einem Spitzenspiel war wenig zu sehen. Die Kärntner kamen im Gegensatz zur ersten Hälfte nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor von Kobras. Die Altacher hatten teilweise sogar mehr Spielanteile, konnten dies aber nicht in Torchancen ummünzen.

Erst in der Schlussphase nahm die Partie noch einmal Fahrt auf. Nach einem Jovanovic-Freistoß und einer Falk-Kopfballverlängerung vollendete Jacobo souverän zum 1:0 (81./12. Saisontreffer).

Verdienter Austria-Sieg

Der SC Austria Lustenau feierte im Reichshofstadion gegen den TSV Hartberg einen verdienten Heimerfolg. Nach einer schwachen Anfangsphase kamen die Vorarlberger mit Fortdauer der ersten Hälfte zumindest etwas besser ins Spiel. Boya, der zuvor eine Großchance verstolpert hatte (26.), erkämpfte an der Seitenlinie im Duell mit Gremsl den Ball und dessen Zuspiel zur Mitte verwertete Krajic zur Führung (35.).

Nach dem Seitenwechsel sahen die 3.500 Zuschauer ein ähnliches Bild. Die Steirer verteidigten recht gut, machten im Spiel nach vorne in Summe aber zu wenig. Den mit angezogener Handbremse agierenden Lustenauern reichte eine durchschnittliche Leistung. In Minute 58 folgte die endgültige Entscheidung. Zwischenbrugger traf nach Vorarbeit von Zech mit einem schönen Schuss genau ins Kreuzeck.

LASK schlägt Lieblingsgegner

Der LASK hat mit einem mühevollen 2:1-Heimsieg gegen den "Saison-Lieblingsgegner" Vienna die kleine Chance auf den sofortigen Wiederaufstieg gewahrt.

Richard Cardozo köpfelte bereits nach drei Minuten aus acht Metern nach einer Flanke von Henrique zu seinem ersten Saisontor ein. Den Gästen aus Wien, die mit gleich drei Stürmern sehr mutig agierten, gelang Rade Djokic (49.) zwar der zwischenzeitliche Ausgleich, sie mussten aber trotzdem auch im vierten Saisonduell als Verlierer vom Platz gehen. Luiz Henrique schlenzte nach einer feinen Einzelleistung den Ball von der Strafraumgrenze ins lange Eck (74.) zum 2:1-Endstand. Silvio jun. vergab danach mit einem zu lässigen Lupferball, den Keeper Dau ohne große Mühe hielt, einen Handselfmeter und das mögliche 3:1.

St. Pölten gewinnt Mittelfeld-Duell

SKN St. Pölten hat nach dem 2:0 im direkten Duell den Tabellennachbarn Blau-Weiß Linz vom fünften Platz verdrängt. Die Niederösterreicher sind nun schon vier Runden ungeschlagen, Blau-Weiß gelang der dritte Sieg in Folge nicht - zuletzt hatten sie den LASK und WAC besiegt.

In der 34. Minute ließ Michael Ambichl die SKN-Fans jubeln, er bezwang Keeper Wimleitner nach einer Hofbauer-Vorlage. Auch nach dem Wechsel blieb St. Pölten tonangebend. Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Robert Gruberbauer mit seinem ersten Meisterschaftstreffer seit 18 Monaten.

Eine gerechte Punkteteilung gab es in Grödig zwischen den Gastgebern und dem FC Lustenau. Joachim Parapatits brachte die Salzburger in Führung, in der 78. Minute gelang den in der zweiten Halbzeit aktiveren Lustenauern der zwar glückliche, jedoch nicht unverdiente Ausgleich. Nach einem Schuss von David Witteveen lenkte Grödig-Verteidiger Sebastian Siller den Ball mit der Ferse zu Enis Novinic, der locker zum 1:1-Ausgleich vollstreckte.

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