Vor Prag wartet auf die Admira Innsbruck

Zwei Männer in weißen T-Shirts sitzen nebeneinander auf einer Bank.
In der nächsten Quali-Runde für die Europa League sollen mehr als 4000 Zuschauer in die Südstadt finden.

Bei all der Euphorie ob des höchsten Sieges im Europacup bildete sich noch in der Matchnacht die erste kleinere Schlange vor der Ticket­kassa der Südstadt. Mit einem 5:1-Heimsieg gegen Schalgiris Wilna war die Admira in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League aufgestiegen, nun wartet mit Sparta Prag nicht nur ein Traditionsverein, sondern auch ein Klub, der vermutlich gut 1000 Fans mitbringen wird.

Doch erst am Freitagabend konnten die ersten Kartenwünsche für das Heimspiel der Niederösterreicher am 2. August (21.05 Uhr) erfüllt werden. "Die Mannschaft hat sich in diesem Duell eine würdige Kulisse verdient", fordert Admira-Trainer Dietmar Kühbauer. 4000 Zuschauer waren zur Partie gegen den litauischen Vizemeister gekommen, erheblich mehr sollten es gegen das tschechische Pendant werden.

Fokus auf die Liga

Der Coach sieht nun seine Hauptaufgabe darin, den Fokus auf das Ligaspiel am Sonntag in Innsbruck zu richten. Nach dem 0:2 zum Auftakt gegen Ried könnte eine weitere Niederlage das Stimmungshoch schnell wieder eindämmen. Kühbauer: "Von den Tirolern wird nach dem 0:4 gegen Rapid eine Reaktion kommen. Uns erwartet am Tivoli ein harter Tag."

Ganz aus dem Sinn wird Sparta Prag wohl nicht sein. Admiras Co-Trainer Manfred Nastl fährt am Samstag über die "Goldene Stadt" nach Innsbruck und nimmt Sparta unter die Lupe.

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