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18.07.2018

Vier neue Mitglieder im Bundesliga-Aufsichtsrat

Die Bundesliga bestellte am Mittwoch ihren neuen Aufsichtsrat - mit einigen Neuerungen im Vergleich zur Vergangenheit.

Die österreichische Fußball-Bundesliga bestellte am Mittwoch im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung ihren neuen Aufsichtsrat. Um der veränderten Struktur der beiden höchsten Spielklassen Rechnung zu tragen, wurde der Aufsichtsrat von acht auf sieben Mitglieder reduziert - und zudem neu besetzt.

Austria-Vorstand Markus Kraetschmer scheidet ebenso aus dem Aufsichtsrat aus wie Hubert Nagel, Michael Krammer und Katja Putzenlechner. Der neu gewählte Aufsichtsrat konstituiert sich aus den fünf Bundesliga-Vertretern Siegmund Gruber (LASK-Präsident), Christian Jauk (Sturm-Graz-Präsident), Gerhard Stocker (Wacker-Innsbruck-Präsident), Philipp Thonhauser (Admira-Präsident), Volker Viechtbauer (Jurist) sowie den zwei Vertretern der Zweiten Liga Erwin Fuchs (Kapfenberg-Präsident) und Diana Langes-Swarovski (WSG-Wattens-Präsidentin).

Gruber, Thonhauser und Langes-Swarovski sind erstmals Mitglieder des Aufsichtsrates, Stocker gehört diesem zum zweiten Mal nach 2006-2013 an. Erstmals wird zudem der oder die Aufsichtsratsvorsitzende nicht von der Hauptversammlung, sondern vom Aufsichtsrat in dessen konstituierender Sitzung gewählt.

Vorfreude

Durch die Installierung der neuen Zwölferliga steht die Bundesliga vor einer historischen Saison. „Seit Montag ist die Vorfreude erheblich größer“, sagte  Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer am Mittwoch auf der Kick-Off-Veranstaltung. Denn seit Montag stehen endlich die zwölf Teilnehmer fest, da der Einspruch von Wr. Neustadt in dritter Instanz abgewiesen wurde.

Die Spannung in der Liga soll erhöht werden durch die Punkteteilung nach 22 Runden und die folgende Trennung in eine Meistergruppe der Top Sechs sowie einen Pool mit den restlichen Vereinen. Am Saisonende wird ein Play-off um den letzten Europa-League-Startplatz stattfinden.