Vienna rettet Remis in Kapfenberg

Nahaufnahme eines blau-gelben Fußballtrikots mit dem Sponsorenlogo „PayLife“.
Die Döblinger holen in Unterzahl zwei Treffer auf. Austria Lustenau besiegt St. Pölten im Spitzenspiel.

Als im Franz-Fekete-Stadion von Kapfenberg bereits alle mit einem knappen, aber durchaus verdienten Heimsieg rechnete, brachte Vienna-Verteidiger Andreas Dober einen weiten Freistoß in den KSV-Strafraum. Dort nahm Goalie Kostner unentschlossen plötzlich die Arme aus der Luft, ehe der eigenwechselte Ersan Gültekin sich mit dem 3:3-Ausgleich bedankte.

Die dezimierten Döblinger - Ernst Dospel war unmittelbar vor dem 1:3 des Feldes verwiesen worden - waren zuvor durch einen Becirovic-Elfer auf einen Treffer herangekommen, sind aber wohl aufgrund des Spielverlaufs mit dem einen Zähler mehr als zufrieden.

Beide Teams bleiben damit am Tabellen-Ende. Sowohl die Vienna, als auch der Bundesliga-Absteiger aus Kapfenberg sind nach sechs gespielten Runden weiter sieglos.

Frühe Weichenstellung

Austria Lustenau hat die Tabellenspitze in der Ersten Liga im Schlager der 6. Runde gefestigt. Im Duell mit dem Zweiten St. Pölten setzten sich die Vorarlberger im heimischen Reichshofstadion 3:0 (2:0) durch. In einem intensiv geführten Spiel schlugen die Lustenauer bereits in den ersten 20 Minuten durch Harald Dürr (16.) und Thiago (19.) zu, Thiago sorgte mit seinem fünften Saisontor (59.) für die Entscheidung. Die weiter ungeschlagenen Lustenauer liegen in der Tabelle nun mit 16 Zählern drei Punkte vor den Niederösterreichern. Diese beendeten die Partie nach Gelb-Rot für Michael Ambichl (57.) nur zu Zehnt.

St. Pölten präsentierte sich vor 5.700 Zuschauern nicht unbedingt als schwächere Elf. Den Unterschied zugunsten der Hausherren machte schlussendlich die größere Effizienz aus. Während St. Pöltens Spanier Gorka nach zehn Minuten nur die Latte traf, wuchtete Dürr eine zu kurze Kopfballabwehr der Gäste aus knapp 20 Metern in die Maschen. St. Pölten antwortete umgehend mit fast wütenden Angriffen. Mirnel Sadovic stand jedoch bei seinem Treffer im Abseits, Ambichl scheitert am reaktionsschnellen Austria-Torhüter Alexander Kofler.

Souveräne Altacher

Der SCR Altach hat vor heimischer Kulisse den ersten Sieg bejubeln dürfen. Die Altacher setzten sich im Vorarlberger Duell mit dem FC Lustenau klar 3:0 (1:0) durch und zogen damit in der Tabelle an den Rheintalern vorbei auf Rang fünf.

Andreas Lienhart erzielte in der 28. Minute mit einem Heber aus 30 Metern das 1:0 für die Hausherren, die Entscheidung gelang dann Hannes Aigner mit einem Doppelpack (60., 65.). Altach ging dabei völlig verdient als Sieger vom Platz. Die Mannschaft von Trainer Rainer Scharinger erarbeitete sich ohne zu glänzen ein deutliches Plus an Spielanteilen. Der ohne den gesperrten Kapitän Bolter angetretene FC Lustenau kam inj 90 Minuten nur einmal gefährlich vor das gegnerische Gehäuse.

Punkteteilung

Keinen Sieger gab es im Duell zwischen der SV Grödig und dem TSV Hartberg. Die besten Chancen im Spiel vergaben der Brasilianer Leo in der Schlussphase beziehungsweise Joachim Parapatits auf Seiten der Steirer, der im Sommer von Grödig nach Hartberg gewechselt war. Grödig ist damit seit drei Spielen ungeschlagen, Hartberg seit mittlerweile vier Spielen ohne Niederlage. Beide Mannschaften rangieren unverändert auf ihren Tabellenplätzen drei und vier.

Ebenfalls ein Unentschieden bekamen die Zuschauer im Waldviertel geboten. Die Hausherren aus Horn führten gegen Blau-Weiß Linz dabei lange durch einen Milosevic-Elfer, ehe Hartl gegen mittlerweile dezimierte Gastgeber - Salvatore wurde nach einer Notbremse vorzeitig unter die Dusche geschickt - zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich markierte.

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