Verdienter Mattersburg-Sieg in Wolfsberg
Wolfsberg kam aus den Startblöcken wie Usain Bolt. Nach 35 Sekunden köpfelte Kerhe aus sieben Metern über das Mattersburger Tor. Unbedrängt. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, die Mattersburger, die viel Personal vorgeben mussten, kamen erst nach 20 Minuten in die Gänge und verbuchten zwei Schüsse durch Bürger und Farkas. Umgekehrt scheiterte abermals Kerhe nur knapp an Goalie Borenitsch. Zwischenzeitlich lieferten sich Jovanovic und der ohnehin streitbare Naumoski ein persönliches Duell, das für Naumoski in der 39. Minute mit dem Austausch endete.
Gleich nach der Pause sorgten die Burgenländer für die ersten Akzente, hatten aber ihre Visiere viel zu genau eingestellt: Zuerst knallte Bürger an die Latte, dann traf Potzmann ebenfalls Metall. Und weil aller guten Dinge gleich drei sind, schoss Seidl ebenfalls an die Stange. Es war ein unterhaltsames Schauspiel.
In dem vor allem Mattersburg den Ton angab und verdient in Führung ging – Seidl sorgte in der 72. Minute für das längst überfällige 0:1. Der Verlusttreffer war der Weckruf für die Kärntner, die in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten und nach vorne warfen. Allein die zweckdienlichen Mittel fehlten ihnen in ihren Offensivbemühungen.
Wolfsberg wartet nach dieser Niederlage somit weiterhin auf den ersten eingefahrenen Punkt im eigenen Stadion.
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