Landon Donovan (C) of the U.S. celebrates his team's goal against Panama with teammates Brek Shea (L), who scored the game winning goal, and Kyle Beckerman during the second half of the CONCACAF Gold Cup soccer final in Chicago, Illinois, July 28, 2013. REUTERS/Jim Young (UNITED STATES - Tags: SPORT SOCCER)

© Reuters/JIM YOUNG

Erfolg
07/29/2013

USA holen den Gold Cup

Andreas Herzog vertrat den gesperrten Jürgen Klinsmann beim 1:0-Finalsieg gegen Panama an der Seitenlinie.

Die USA haben sich beim Gold Cup im eigenen Land den Titel gesichert. Der Gastgeber setzte sich Sonntag im Endspiel der CONCACAF-Kontinentalmeisterschaft gegen Außenseiter Panama mit 1:0 (0:0) durch. In Abwesenheit des gesperrten US-Teamchefs Jürgen Klinsmann standen dabei dessen Assistenten Martin Vasquez und Andreas Herzog an der Seitenlinie.

Österreichs Rekordteamspieler durfte auf dem Rasen des Soldier Field von Chicago über ein glückliches Händchen jubeln. Zum Matchwinner für die USA vor knapp 58.000 Zuschauern avancierte nämlich Brek Shea mit seinem Treffer in der 69. Minute. Der 23-jährige Mittelfeldspieler vom englischen Premier-League-Club Stoke City war nur 42 Sekunden zuvor eingewechselt worden.

Titel Nummer fünf

Für die USA war es der insgesamt fünfte Gold-Cup-Titel nach 1991, 2002, 2005 und 2007, nachdem es zuletzt zwei Final-Niederlagen gegen Mexiko gesetzt hatte. Die Amerikaner reiten ohnedies derzeit auf einer Erfolgswelle. Die US-Boys haben inzwischen elf Siege in Serie gefeiert. Die Ausgangslage in der Qualifikation für die WM in Brasilien ist ausgezeichnet.

"Hoffentlich ist das erst der Anfang. Wir wollen Teil von etwas Größerem sein", erklärte der zum besten Spieler des Turniers ausgezeichnete US-Spielmacher Landon Donovan.

Klinsmann hatte den Triumph seiner Schützlinge auf einem Tribünen-Platz mitverfolgen müssen. Der deutsche Coach wurde von der Trainerbank verbannt, nachdem er sich im Halbfinale gegen Honduras wegen eines Ausrasters eine Sperre eingehandelt hatte. "Es war schrecklich, das Spiel von der Box aus verfolgen zu müssen. Ich habe einmal sogar auf den Fernseher eingeschlagen", berichtete Klinsmann.

Der deutsche Ex-Bundestrainer lobte seine Mannschaft nach dem Finalsieg in den höchsten Tönen. "Sie wollten ein Signal aussenden, dass sie die beste Truppe im CONCACAF sind, und das haben sie getan", sagte der 48-Jährige, dessen Vertrag bis zur WM 2014 läuft. Nach seinem ersten Titelgewinn als Trainer scheint eine baldige Vertragsverlängerung möglich.

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