Für die Nachkriegsgeneration gibt es keinen Besseren als Pelé. In den 70ern war Beckenbauer eine Lichtgestalt. In den 80ern ließ Maradona die Fans staunen. In den 90ern zauberte Zidane. Seit mehr als zehn Jahren quält die Frage, ob Messi oder CR 7 besser ist.
Pelé: 1.281 Tore in 1.363 Spielen, als einziger Spieler drei Mal Weltmeister. Nicht nur wegen seiner Erfolge nennen sie ihn in Brasilien „O Rei“, den König. „Durch Pelé wurde der Fußball zur Kunst“, schrieb die FIFA 1985 über Pelés Spielstil samt varietéreifer Kabinettstückchen.
Beckenbauer: Der „Kaiser“ holte mit den Bayern drei Mal in Folge den Europapokal der Landesmeister und führte Deutschland 1974 als Libero zum WM-Titel. Die Lässigkeit des unbedrängten Abwehrchefs wurde Markenzeichen.
Maradona: Der Ball war stets Teil seines kompakten Körpers – ob im legendären WM-Viertelfinale 1986 gegen England an der „Hand Gottes“, oder am Fuß auf dem Weg zum „Tor des Jahrhunderts“ klebend. Des Argentiniers Technik wird trotz mancher Verfehlung nie Schnee von gestern sein.
Zidane: Strategischer Spielmacher, effizienter Dribbler, absoluter Siegertyp. Zinedine Zidane ist nicht nur für die Franzosen „ZZ Top“, er gewann Champions League, WM- und EM-Titel. Legendär war sein pompöser Abgang von der großen Bühne mit Kopfstoß im WM-Finale 2006.
Messi: Er prägte den Fußball in diesem Jahrtausend. Der wieselflinke Dribbler vom FC Barcelona traf nun in 16 Saisonen in der Champions League in Folge. Nur ein WM- oder EM-Titel mit Argentinien fehlt ihm noch.
Ronaldo: Ist er der beste Kicker der Gegenwart oder ist es doch Messi? Der Modellathlet aus Portugal gewann mit seinem Nationalteam 2016 die Europameisterschaft. Der 35-Jährige holte Titel mit den größten Vereinen Europas: Sporting Lissabon, Manchester United, Real Madrid und Juventus Turin.
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