Tumulte beim "Clásico"

Bei FC Barcelona - Real Madrid kochten die Emotionen wieder einmal hoch.

Was als Fußballfest begonnen hatte, endete mit Rudelbildungen. Nach einem rüden Foul von Marcelo (li.) in der 94. Minute an Barça-Neuzugang Fàbregas, für das der Brasilianer Rot sah, eskalierte die Situation. Es folgten minutenlange  tumultartige Szenen vor den beiden Betreuerbänken,... ...die im Ausschluss der beiden bereits ausgewechselten Spieler David Villa (Barcelona) und Mesut Özil (Real) gipfelten. Der streitbare Real-Coach José Mourinho legte sich mit Barças Co-Trainer an. "Mourinho zerstört den spanischen Fußball", beklagte Barcelonas Innenverteidiger Piqué nach dem in der Schlussphase sehr hektischem Match. Für Ärger sorgten auch die Fans des FC Barcelona: Real-Superstar Cristiano Ronaldo wurde während des Spiels immer wieder mit dem grünen Licht eines Laserpointers gestört. Real-Raubein Pepe hatte Glück, dass er nach einem Ellbogencheck gegen Piqué nicht vom Platz flog. Eine Würgeattacke von Barcelona-Trainer Pep Guardiola? Nein, so feierte er mit seinem Spieler Adriano den Gewinn des spanischen Supercups. Ja, Fußball gespielt wurde auch. Der großartige Iniesta brachte Barcelona früh in Führung, feierte das nach Art des gar nicht großartigen Robinho. Mit dem überragenden Messi (li.), der Iniestas Tor vorbereitete und die anderen beiden Treffer zu Barcelonas 3:2-Sieg selbst erzielte, durfte sich auch der mit Arsenal chronisch erfolglose Fàbregas (re.) über einen Titel freuen. Barcelona gewann zum zehnten Mal den spanischen Supercup.

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(KURIER.at / jos) Erstellt am
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