Türkisches Team: Topstars in der Krise
Österreich hat gegen die Türkei eine positive Bilanz: Von 14 Spielen wurden bei einem Remis sieben gewonnen. Das Plus stammt aber aus grauer Vorzeit, die Türken haben im Fußball stark aufgeholt. In den fünf Spielen seit 2001 gab es nur ein Remis bei vier Niederlagen.
Die Türken haben den Frust der verpassten EM-Runde weggesteckt, setzten punkto Teamchef nicht mehr auf das Starprinzip.
Unbekannt
Nur etwas mehr als ein Jahr war Guus Hiddink am Werk. Seit November vertraut man wieder auf einen Türken, der kaum Berührungspunkte mit den drei großen Klubs aus Istanbul hat. Der 49-jährige Abdullah Avci stürmte einst bei kleineren Klubs und arbeitete nur kurz bei der zweiten Mannschaft von Galatasaray. 2007 führte er Istanbul BB in die oberste Spielklasse und arbeitete dort bis zu seiner Bestellung zum Teamchef.
Bis vor einem Jahr hätte man Nuri Sahin als den absoluten Topstar bezeichnen können. Der wurde damals mit Dortmund Meister und wechselte zu Real Madrid. Dort konnte er sich aber nicht durchsetzen, Trainer Jose Mourinho hat dem 23-Jährigen nahegelegt, dass er sich einen neuen Verein suchen solle. Angeblich ist Arsenal an ihm interessiert.
Real verlassen hat schon
Hamit Altintop, der vor einem Jahr von den Bayern zu Madrid gewechselt war. Der 29-Jährige spielt nun bei Galatasaray und somit erstmals in der Türkei.
Wie einige andere Spieler ist Altintop nicht in der Türkei geboren. Kerim Frei ist gar in Feldkirch in Österreich zur Welt gekommen. Er wuchs aber in der Schweiz auf, spielte dort in der U 18, U 19 und U21. Gegen Österreich soll der 18-jährige Mittelfeldspieler von Fulham erstmals den Dress der türkischen A-Nationalmannschaft tragen.
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