Schöttel und Stöger sind sich nicht immer einer Meinung.

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Sport Fußball
12/05/2011

Trainerduelle des Bundesliga-Wochenendes

Fünf Bundesliga-Spiele, fünf Trainer-Paarungen. Wo liegen die Parallelen, was trennt die jeweiligen Coaches voneinander?

Für eine Runde schweift der Blick vom Spielfeld über die Outlinie in die Coaching-Zone. Der KURIER legt diesmal weniger Wert auf Taktik, Aufstellungen und Systeme, sondern richtet den Fokus in den fünf Spielen des Wochenendes auf die Trainer, deren Charaktereigenschaften und Arbeitsweisen sie mehr vereinen als trennen.

Rapid - Wr. Neustadt

Nomen est omen und allein schon Verbindung genug: Peter hier, Peter da. Rapid-Coach Schöttel trifft auf Wiener-Neustadt-Trainer Stöger. Beide sind Vertreter einer neuen Trainer-Generation.

"Wir gehören sicher beide zu einer wohlerzogenen Generation und versuchen, den Leuten mit Respekt zu begegnen", meint Stöger, der aber sehr wohl Unterschiede im Typ ortet: "Der Peter ist vielleicht etwas ruhiger als ich. Aber beide haben wir kaum Probleme mit Trainerkollegen und wollen sachlich analysieren. Seine Trainingsarbeit kann ich nicht beurteilen, da ich nicht vor Ort dabei bin."

Ähnlichkeiten

Kollege Schöttel lässt Vergleiche mit Stöger, seinem früheren Mitspieler bei Rapid, in einigen Bereichen zu. "Man kann mit ihm gut über Fußball reden und dabei in die Tiefe gehen. Wir überlegen uns beide viel und haben einen gewissen Plan." Auch die Trainer-Karrieren, sagt Schöttel, halten einem Vergleich stand und weisen Ähnlichkeiten auf. Beide arbeiteten in der Regionalliga, beide teilten später als ORF-Experten ihr Wissen mit, für beide ist bzw. war Wiener Neustadt die erste Station als Trainer in der obersten Spielklasse.

"In anderen Bereichen sind wir wieder völlig verschieden", weiß der Rapid-Trainer, der aber nicht den größeren Druck für sich beansprucht, nur weil er bei Rapid tätig ist. "In Wiener Neustadt hatte ich ebenso Druck, weil ich mir den meisten Druck ohnehin selbst mache."

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