Sturms neue Offensivkraft

Eine Fußballmannschaft jubelt vor einem Tornetz auf einem grünen Rasen.
Das 4:1 über Wolfsberg war der höchste Pflichtspielsieg 2012. Am Samstag spielt Sturm bei Rapid.

Irgendwie ist doch alles anders bei Sturm Graz. Die etwas übermotivierte offensive Spielweise, die sich aber beim 4:1 gegen Wolfsberg erstmals so richtig bezahlt gemacht hat, und der Umgang des Trainers mit seinen Spielern. "Bodul hat nach hinten seine Drecksarbeit nicht immer perfekt gemacht, aber man muss das Positive sehen, er war offensiv sehr stark", lobte Trainer Peter Hyballa seinen Spieler nach dem höchsten Pflichtspielsieg 2012. Zur Erinnerung: Bei Langzeit-Trainer Franco Foda hatte es Schelte gegeben, wenn die Defensivarbeiten nicht zu dessen vollster Zufriedenheit erledigt worden waren.

Gegen Rapid werden in Hütteldorf am Samstag aber wohl kaum vier gelernte Stürmer wie gegen Wolfsberg auf dem Platz stehen, wenngleich von den Verletzten höchstens einer zurückkommt. Hyballa: "Mit Säumel könnte es unter Umständen klappen."

Positiv in Graz: Das Auftreten von Neuerwerbung Michael Madl, der nicht nur in der Verteidigung seinen Mann steht. Der 24-Jährige, der im Sommer aus Wiener Neustadt gekommen war, konnte gegen Wolfsberg auch im defensiven Mittelfeld überzeugen.

Verteidiger Nikola Vujadinovic braucht hingegen noch Zeit, der Montenegriner hat noch Abstimmungsschwierigkeiten. Am 23-jährigen deutschen Stürmer Richard Sukuta-Pasu könnte Sturm dafür noch viel Freude haben.

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