Sturm setzt auf Heimstärke
Zwei Punkte beträgt der Rückstand auf einen Fixplatz in der Europa League. Und auch die Auslosung spricht nicht unbedingt gegen den Titelverteidiger Sturm: Auswärts wird noch in Wr. Neustadt und Innsbruck gespielt, zu Hause werden Admira und Austria erwartet. "Wir müssen auf jeden Fall gegen die direkten Konkurrenten punkten. Gegen diese spielen wir zu Hause und da sind wir eine Macht", sagt Imre Szabics hoffnungsfroh.
Vor dem Gastspiel in Wr. Neustadt (Samstag, 16.00) lichtete sich die Verletztenliste. Nur noch Jürgen Säumel, Ferdinand Feldhofer und Dominic Pürcher fallen aus.
Währenddessen wird emsig an der neuen Saison gebastelt. Geld soll von Frank Stronach kommen, wie dieser im KURIER-Interview vom 1. Mai ankündigte. "Wir können uns keine neue Mannschaft leisten, aber ein paar Verstärkungen sind möglich", sagt Wirtschaft-Geschäftsführer Christopher Houben.
Wunschliste
Der Kapfenberger Dieter Elsneg steht auf der Wunschliste, Jürgen Prutsch, derzeit Livorno, soll in der Steiermark zurückgeholt werden. Auch Michael Madl, am Samstag mit Wr. Neustadt Gegner, ist weiterhin ein Thema.
Sport-Geschäftsführer Paul Gludovatz ist noch auf der Suche nach einem Trainerteam. Zwei Trainer für die Profis, zwei für die Amateure. Wunschkandidat auf den Posten des Cheftrainers ist nach wie vor der Deutsche Marco Pezzaiuoli, dessen Dienstantritt nur noch eine Frage des Geldes ist. Die Optionen auf Vertragsverlängerungen, unter anderem mit Joachim Standfest oder Thomas Burgstaller, werden nicht gezogen. Gludovatz will mit dem neuen Trainer ein junges Team aufbauen.
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