Stöger gegen Hasenhüttl: Kein Sieger im Österreicher-Duell

Zwei Männer schütteln sich auf einem Fußballfeld die Hände.
Der 1. FC Köln und Aufsteiger Ingolstadt trennen sich mit einem 1:1-Unentschieden.

Es war doch ein besonderer Tag für Österreichs Fußball: Erstmals seit 13 Jahren (seit 1860 mit Peter Pacult gegen Kurt Jara und den HSV) gab es es am Freitag ein Österreicher-Duell auf den Trainerbänken. Der Wiener Peter Stöger empfing mit seinen Kölnern den vom Steirer Ralph Hasenhüttl betreuten Aufsteiger Ingolstadt. Am Ende durften sich die beiden gegenseitig zum Punktegewinn gratulieren.

Beim 1:1 gingen die Kölner nach zehn Minuten durch einen Kopfball von Modeste (es ist sein fünfter Saisontreffer) in Führung, elf Minuten später besorgte Matip ebenso per Kopf den frühen Endstand. Noch ein Österreicher stand im Mittelpunkt: Tormann Özcan rettete bei einem Osako-Versuch meisterhaft und rettete den Ingolstädtern, bei denen auch Suttner durchspielte und Hinterseer bis zur 78. Minute, einen Punkt. Bei den Kölner blieb Hosiner auf der Bank.

Zufriedenheit

Die Hauptdarsteller hatten nicht nur die Staatsbürgerschaft gemein, auch ihre Resümes ähnelten. "Ich bin sehr zufrieden, man sieht am Ergebnis oft nicht das Spiel dahinter. Aber wir haben 90 Minuten nach vorne gespielt. Wir haben gegen einen sehr gut organisierten Gegner gespielt", sagt Stöger.

"Auch ich bin mit dem Punkt zufrieden. Wir haben gegen einen starken Gegner Moral bewiesen und gegen alle Widerstände angekämpft. Köln war heute besser", sagt Hasenhüttl.

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