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Sport Fußball
12/05/2011

Stevens steht beim HSV ante portas

Die Hamburger feierten in Stuttgart den ersten Saisonsieg. Am Montag soll der Ex-Salzburger neuer Trainer werden.

Huub Stevens ist glücklicher Trainer, hat er doch die Qual der Job-Wahl. Der Niederländer ist nämlich sowohl bei Schalke 04 als auch beim HSV ein heißer Kandidat für den vakanten Trainerstuhl.

Glaubt man den deutschen Medien, dann wird Stevens in Hamburg landen. Die Meldung der Internet-Ausgabe der Bild am Freitagabend, dass der 57-Jährige bereits HSV-Trainer sei, wurde zwar vom Verein umgehende dementiert. Alles deutet jedoch darauf hin, dass der ehemalige Salzburg-Trainer Anfang nächster Woche offiziell vorgestellt wird.

In Hamburg hat der Niederländer ein guten Namen, nachdem er beim HSV schon einmal erfolgreich gearbeitet hat. Im Februar 2007 hatte er die Bundesliga-Traditionsklub in akuter Abstiegsgefahr übernommen, danach nicht nur den Klassenerhalt fixiert, sondern auch den HSV über den UI-Cup in den UEFA-Cup geführt. Im Sommer 2008 ging er dann von selbst und nahm ein Angebot aus Eindhoven an.

Beim PSV, bei dem er als Spieler seine größten Erfolge hatte feiern können, wurde er nicht glücklich. Nach sechs Monaten trat er selbst zurück.

Auf und ab

Dann folgte seine Zeit in Salzburg mit einer erfolgreichen ersten und einer weniger erfolgreichen zweiten Saison. Im April kam es dann zur trotzdem überraschenden Trennung.

Im Hamburg erwartet ihn nun eine ganz andere Aufgabe als in Salzburg. In Österreich war er wegen seines Zweckfußballs oft unter der Gürtellinie kritisiert worden, in Hamburg ist genau diese Art von Fußball derzeit gefragt. Auf Stevens wartet mit einer neu formierten Mannschaft der beinharte Abstiegskampf.

Wenigstens kann der Niederländer in der kommenden Woche eine Mannschaft übernehmen, die ein Erfolgserlebnis in den Beinen hat. In Stuttgart holte der HSV nach 13 Bundesligaspielen ohne Sieg mit einem 2:1 endlich wieder einmal drei Punkte.

Eigentlich hatte es auch in Stuttgart gar nicht gut ausgeschaut für die Norddeutschen. Just ein gebürtiger Hamburger, nämlich der österreichische Teamspieler Martin Harnik, hatte mit seinem vierten Saisontor den VfB per Abstauber in Führung geschossen. Doch Jeffrey Bruma (51.) und Robert Tesche (67.) drehten die Partie noch zugunsten des HSV.

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