Sport | Fußball
05.05.2018

St. Pölten nach 0:1 gegen WAC als Schlusslicht einzementiert

Sollte es zwischen Bundesliga und Zweiter Liga zur Relegation kommen, muss St. Pölten dort antreten.

Der SKN St. Pölten wird die letzte Bundesliga-Saison mit Zehnerliga als Letzter beenden. Das steht seit der 0:1-(0:0)-Niederlage der Niederösterreicher gegen Tabellennachbar WAC in der 33. Runde der heimischen Fußball-Meisterschaft endgültig fest. Daniel Offenbacher erzielte in der 49. Minute den letztlich entscheidenden Treffer am Samstag.

St. Pölten muss somit in der Relegation gegen den Dritten der Erste Liga bestehen, falls diese überhaupt zur Austragung kommt. Das ist wegen der Unsicherheit um die Lizenz des TSV Hartberg derzeit fraglich. Der Antrag der Oststeirer auf eine Bundesliga-Lizenz war in der ersten Instanz abgelehnt worden.

Sollte die Bundesliga nach einer weiteren Prüfung bei diesem Urteil bleiben und Hartberg am Ende unter den Top drei sein, wird die Relegation nicht stattfinden. St. Pölten würde in diesem Fall auch in der kommenden Saison erstklassig spielen.

WAC-Trainer Robert Ibertsberger hatte das Duell Letzter gegen Vorletzter im Vorfeld als "Not gegen Elend" bezeichnet. Mit Sicherheit ein hartes Urteil, spielerisch hochwertigen Fußball bekamen die wenigen Zuschauer in der NV Arena aber wirklich nicht zu sehen.

SKN startet besser

Besser in die Partie kamen die Niederösterreicher. Dominik Hofbauer verzog in der zehnten Minute, zwölf Minuten später blockte die WAC-Hintermannschaft einen Versuch von Roope Riski ab. Die Gäste machten sich offensiv erstmals in der 41. Minute bemerkbar, Majeed Ashimeru verfehlte von der linken Strafraumecke nur knapp.

Nach der Pause verwertete Offenbacher den ersten Eckball der Wolfsberger, den es gar nicht geben hätte dürfen, da ihm eine Abseitsstellung vorangegangen war. Nach einem flachen Zuspiel schoss der Ex-Sturm-Profi mit links gezielt in die linke Ecke.

St. Pölten hatte danach zwar mehr vom Spiel, wurde aber nicht mehr wirklich gefährlich. Das war den Kärntnern vorbehalten: Ein Schuss von Sasa Jovanovic (79.) aus der Distanz wurde von SKN-Schlussmann Christoph Riegler abgewehrt, der wenig später auch gegen Ashimeru (83.) parierte. Bernd Gschweidl (91.) traf aus der Distanz die Latte.