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Sport Fußball
05/04/2012

Spitzenduell in der Ersten Liga

Auch dank Neuzugang Pierre Boya ist Austria Lustenau das beste Team im Frühjahr, Leader St. Andrä gastiert im Ländle.

Selten war die Meisterschaft in Österreichs zweithöchster Spielklasse bis zum Schluss so spannend. Vier Runden vor Saisonende ist sowohl im Aufstiegs- als auch im Abstiegskampf noch alles offen. Am Freitag könnte es aber zumindest an der Tabellenspitze eine Vorentscheidung geben. Der Spitzenreiter WAC/St. Andrä ist bei Verfolger Austria Lustenau zu Gast (20.30 Uhr) und hofft darauf, mit einem Sieg die Führung auf sieben Zähler auszubauen.

Keine leichte Aufgabe, gegen das beste Team des Frühjahrs, an das die Kärntner keine guten Erinnerungen haben. Sind doch die Vorarlberger der einzige Klub, gegen den der WAC in dieser Saison noch nicht gewinnen konnte und der in der Lavanttalarena als Auswärtssieger vom Platz ging.

Helgi Kolvidssons Erfolgstruppe hat 2012 überhaupt erst ein Spiel verloren (1:3 gegen die Vienna). Ein Grund für die Vorarlberger Stärke ist Pierre Boya. Der 28-jährige Kameruner, der 2010 noch für Partizan Belgrad stürmte, hat in seinen neun Spielen zehn Mal getroffen, vier weitere Tore vorbereitet und bildet mit Sascha Boller ein kongeniales Offensiv-Duo. "Bo & Bo" steigerten ihren Marktwert zuletzt auf 350.000 Euro und zählen damit neben Martin Kobras (Altach) und Hannes Aigner (LASK) zu den wertvollsten Spielern der Liga. Nicht umsonst stapelt WAC-Coach Nenad Bjelica vor dem Spitzenspiel tief: "Wir wären auch mit einem Unentschieden zufrieden."

Kellerduell

Im Kampf gegen die Relegation ist jedes der noch ausstehenden vier Spiele ein Entscheidungsspiel. Nur dank der besseren Tordifferenz konnte sich die Vienna nach der 1:2-Niederlage beim LASK auf dem achten Platz vor FC Lustenau halten. Vor allem auswärts ist die Bilanz der Wiener katastrophal: In 16 Spielen konnten die Döblinger nur einmal gewinnen. Auch Vienna-Coach Alfred Tatar sagt: "Das ist unsere großes Problem. Wir müssen unsere Auswärtsschwäche immer durch Heimstärke kompensieren." Auf selbige hoffen die Döblinger am Freitag (18.30 Uhr) gegen Angstgegner Grödig, den die Wiener seit Juli 2010 nicht mehr besiegen konnten.

Mit der Rückkehr von Florian Sturm (Muskelverletzung) und Dominik Rotter (krank) steht Alfred Tatar fast der ganze Kader zur Verfügung. Einzig Salvatore muss seine Rot-Sperre absitzen.

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