Sport | Fußball
13.06.2017

Ronaldo dementiert Steuerbetrug in Millionenhöhe

Der Real-Superstar soll zwischen 2011 und 2014 14,7 Millionen hinterzogen haben. Ronaldo ließ über seine Agentur ein Dementi ausrichten.

Die spanische Staatsanwaltschaft hat Cristiano Ronaldo Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vorgeworfen. Der Portugiese dementierte die Anschuldigungen am Dienstagabend. Über seine Agentur Gestifute ließ er mitteilen, dass er niemals Steuern hinterzogen habe. "Ich habe da nie etwas versteckt und habe es auch nicht versucht."

Laut Staatsanwaltschaft soll der vierfache Weltfußballer in Diensten von Real Madrid über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland zwischen 2011 und 2014 insgesamt 14,7 Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbei geschleust haben. Das erklärte die Anklagebehörde in Madrid am Dienstag.

Der portugiesische Superstar habe dafür von Strukturen "profitiert", die im Jahr 2010 eigens geschaffen wurden, um in Spanien erzieltes Einkommen den Steuerbehörden zu verheimlichen. Dieses Vorgehen belege eine "vorsätzliche und bewusste Missachtung seiner Steuerpflichten in Spanien", heißt es in der Erklärung weiter.

Ronaldo ist nach Angaben des US-Magazins Forbes der bestbezahlte Sportler der Welt. Der bei Real Madrid unter Vertrag stehende Portugiese verdiente in den vergangenen zwölf Monaten knapp 83 Millionen Euro, wie aus einer dieser Tage veröffentlichten Forbes-Liste hervorgeht.