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Manipulation
11/03/2012

Simbabwe löst Nationalteam auf

Zwischen 2007 und 2009 sol es zu verbotenen Spielabsprachen gekommen sein. Eine U23-Auswahl rückt in die Rolle des A-Teams auf.

Nach der verpatzten Qualifikation für den Afrika-Cup 2013 und einem Manipulationsskandal hat der Fußballverband Simbabwes (ZIFA) seine Nationalmannschaft aufgelöst. Das teilte der ZIFA-Vorsitzende Cuthbert Dube am Freitag mit. Spieler, Trainer und Funktionäre stehen unter dem Verdacht, von 2007 bis 2009 an verbotenen Absprachen beteiligt gewesen zu sein. Dube ersetzte das A-Team durch eine U23-Auswahl. Simbabwe hatte Mitte Oktober gegen Angola die Qualifikation für das Kontinentalturnier verpasst.

Die Manipulationsvorwürfe waren erstmals zu Beginn dieses Jahres aufgekommen. Ein 45-jähriger Mann aus Singapur soll nach Angaben der ZIFA bei 15 Gastspielen verschiedener Teams aus Simbabwe in Thailand und Malaysia die Ergebnisse vorgegeben haben. "Er sucht sich diejenigen Verbände aus, die unter Geldmangel leiden, trifft ihre Spieler und gibt ihnen Geschenke. Dann kommt er zu Testspielen und gibt ihnen Anweisungen, wann sie wo das Tor zu treffen haben und wann nicht", erklärte ZIFA-Vorstandsmitglied Benedict Moyo.

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