Sport Fußball
12/05/2011

Siebenhandl: Von Ostliga ins Nationalteam

Nur vier Monate brauchte Wr. Neustadts Goalie für diesen steilen Aufstieg.

Steil war der Aufstieg, schnell ist es gegangen. Schon in ihrer ersten Bundesligasaison schafften Admira-Stürmer Philipp Hosiner und Wr.-Neustadt-Goalie Jörg Siebenhandl den Sprung ins Nationalteam.

Stürmer Hosiner, 2006 vom BNZ Burgenland in den Nachwuchs von 1860 München gewechselt, machte in der Vorsaison bei der Vienna in der Ersten Liga auf sich aufmerksam. 13 Tore in 33 Spielen bescherten dem Eisenstädter den Wechsel zur Admira in die Bundesliga, wo er derzeit mit sechs Toren ex aequo mit Roland Linz die Schützenliste anführt.

Noch bemerkenswerter scheint hingegen der Aufstieg von Siebenhandl. Der 21-Jährige war letzte Saison noch die Nummer vier unter den Wr. Neustädter Goalies. Um Spielpraxis zu sammeln, wurde der Absolvent der Frank-Stronach-Akademie in die Regionalliga Ost an Columbia Floridsdorf verliehen, wo er im Abstiegskampf reifte und maßgeblich zum Klassenerhalt beitragen konnte. Dass er im Sommer in Wr. Neustadt zur Nummer eins aufgestiegen ist, wundert Ex-Trainer Peter Schöttel nicht. "Jörg hat sich sehr gut weiterentwickelt. Das spricht auch für die gute Arbeit von Tormanntrainer Günter Kreissl", sagt der heutige Rapid-Coach.

Siebenhandl gilt zudem als intelligenter Bursche, der mehr als das runde Leder im Kopf hat. Trotz Profifußball absolviert er nebenbei ein Wirtschaftsstudium.

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