Uruguay's Luis Suarez reacts after clashing with Italy's Giorgio Chiellini during their 2014 World Cup Group D soccer match at the Dunas arena in Natal

© REUTERS / TONY GENTILE

Sport Fußball
04/27/2020

Sechs Jahre nach dem Suarez-Biss: "Er hätte auch getötet"

Der Uruguay- und Barca-Stürmer sorgte bei der WM 2014 für einen Skandal. Sein damaliger Kapitän ist ihm dafür dankbar.

Wir schreiben das Jahr 2014. Es war der 24. Juni, Italien bekam es im letzten Gruppenspiel der Fußball-WM mit Uruguay zu tun. Die Italiener benötigten unbedingt einen Sieg, um sich das Achtelfinal-Ticket zu sichern, dem Gegner genügte ein Remis. Am Ende siegten die Südamerikaner mit 1:0, Italien schied in der Gruppenphase aus. 

Doch nach dem Spiel stand weniger das WM-Aus der Italiener im Mittelpunkt, sondern Uruguay-Stürmer Luis Suarez. Dieser hatte mit einer Biss-Attacke gegen Italiens Verteidiger Giorgio Chiellini für Aufsehen gesorgt.

RNPS - REUTERS NEWS PICTURE SERVICE - SPORT PICTURES OF THE YEAR 2014

Ein übermotivierter Suarez

Der damalige Kapitän der siegreichen Elf, Diego Lugano, äußerte sich nun zu dem Vorfall. Laut ihm habe die Aktion des Stürmers seinem Team geholfen. "Ich denke, dass Luis' Aktion psychologische Spuren bei Chiellini hinterlassen hat, weil wir bei der nächsten Ecke trafen", wird Lugano im Daily Mirror zitiert.

Godin konnte so das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg erzielen. Als Grund für die skurrile Szene nennt Lugano eine Übermotivation des heutigen Barcelona-Stürmers. "Er hat seine Sperre in Kauf genommen, damit wir nicht sterben. Er hat jemanden gebissen, aber er hätte auch jemanden getötet", so Lugano.

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