Schwedens Superstar im Fokus

Zlatan Ibrahimović im gelben Trikot der schwedischen Nationalmannschaft.
Österreichs Teamspieler über Zlatan Ibrahimovic.

Wie oft wurde Marko Arnautovic schon mit Zlatan Ibrahimovic verglichen? Viel zu oft. Vielleicht ebenso oft zu Unrecht. Zumindest sieht das mittlerweile auch Arnautovic so: „Er hat viel mehr erreicht als ich“, sagt der 24-Jährige ungewohnt demütig. „Er darf sich alles erlauben, ich darf mir nichts erlauben.“ Selbsterkenntnis? Oder doch ein Hauch von Trotz ob der immer wiederkehrenden Kritik an seinem exzentrischen Verhalten? Sei’s drum.

Ein Mann mit Bart berührt nachdenklich sein Kinn.
APA15023586 - 08102013 - WIEN - ÖSTERREICH: Marko Arnautovic während einer ÖFB-Pressekonferenz am Dienstag, 8. Oktober 2013, im Ernst-Happel-Stadion in Wien. Österreich wird am kommenden Freitag ein WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden in Stockholm bestreiten. APA-FOTO: ROBERT JAEGER
Positiv ist auf jeden Fall, was Arnautovic von seinem neuen Klub Stoke City berichten kann: „Ich habe von Anfang an viel Vertrauen bekommen. Das Feedback ist ganz gut, man ist zufrieden mit mir.“ Überrascht war er anfangs über das Niveau in der Premier League. „Es wird schneller und härter gespielt als in Deutschland.“

Hart wird mit Sicherheit auch die Partie am Freitag. Und nicht nur der Fight gegen Weltklassekicker Ibrahimovic. „Schweden ist viel mehr als Ibrahimovic. Die haben lauter Legionäre in Top-Ligen, auf die müssen wir genauso achten“, betont Veli Kavlak. Beim ersten Duell in Wien hat man den Stürmerstar bereits weitgehend neutralisiert. Wie das wieder gelingen soll? „Wenn er den Ball annimmt, muss man ihn sofort stören. Wir müssen vermeiden, dass er eins gegen eins auf einen Abwehrspieler zukommt“, sagt Kavlak.

Marc Janko unterstreicht die Teamfähigkeit des Egozentrikers: „Ibrahimovic ist außergewöhnlich, aber er ist nichts ohne seine Mannschaft. Dessen ist er sich sicher bewusst.“

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