Schwedens Superstar im Fokus
Wie oft wurde Marko Arnautovic schon mit Zlatan Ibrahimovic verglichen? Viel zu oft. Vielleicht ebenso oft zu Unrecht. Zumindest sieht das mittlerweile auch Arnautovic so: „Er hat viel mehr erreicht als ich“, sagt der 24-Jährige ungewohnt demütig. „Er darf sich alles erlauben, ich darf mir nichts erlauben.“ Selbsterkenntnis? Oder doch ein Hauch von Trotz ob der immer wiederkehrenden Kritik an seinem exzentrischen Verhalten? Sei’s drum.
Hart wird mit Sicherheit auch die Partie am Freitag. Und nicht nur der Fight gegen Weltklassekicker Ibrahimovic. „Schweden ist viel mehr als Ibrahimovic. Die haben lauter Legionäre in Top-Ligen, auf die müssen wir genauso achten“, betont Veli Kavlak. Beim ersten Duell in Wien hat man den Stürmerstar bereits weitgehend neutralisiert. Wie das wieder gelingen soll? „Wenn er den Ball annimmt, muss man ihn sofort stören. Wir müssen vermeiden, dass er eins gegen eins auf einen Abwehrspieler zukommt“, sagt Kavlak.
Marc Janko unterstreicht die Teamfähigkeit des Egozentrikers: „Ibrahimovic ist außergewöhnlich, aber er ist nichts ohne seine Mannschaft. Dessen ist er sich sicher bewusst.“
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