Schießen: Farnik knapp am Finale vorbei

Ein Mann in Sportkleidung sitzt und schaut nach rechts.
Dem Routinier fehlt im Dreistellungsmatch ein einziger Ring zum Stechen für die Qualifikation.

Am Ende regierten Ernüchterung und Enttäuschung. Denn die österreichische Schützengilde blieb bei den Olympischen Spielen weit hinter den Erwartungen zurück. Eine Medaille war ohnehin nie in Schussweite gewesen, aber auch das Minimalziel, eine Finalteilnahme, verfehlten die heimischen Meisterschützen in London.

Der letzte Hoffnungsträger, Team-Routinier Thomas Farnik, scheiterte am Montag zum Abschluss im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch.

Der 45-jährige Wiener belegte mit 1.167 von 1.200 möglichen Ringen den zwölften Rang. Ein einziger Ring fehlte Farnik bei seiner insgesamt sechsten Olympia-Teilnahme auf das Stechen um den Finaleinzug. Von den Medaillenrängen trennten den österreichischen Olympia-Haudegen schließlich vier Ringe.

Als Zwölfter sorgte Farnik zumindest für das beste Ergebnis des in London sonst sehr enttäuschenden rot-weiß-roten Schützenbundes.

Farniks Teamkollegen, die Tiroler Halbgeschwister Christian Planer und Stephanie Obermoser, waren zuvor in ihren Spezialdisziplinen klar an der erhofften Finalteilnahme gescheitert und jeweils nur im Mittelmaß gelandet.

Knapp vorbei

Eine Infografik über die Disziplinen im Schießsport mit Gewehr, Pistole und Luftgewehr.

Der Österreicher Andreas Scherhaufer hat das Olympia-Finale im Trap-Schießen am Montag verpasst. Mit 119 von 125 getroffenen Zielen belegte der 42-jährige Wiener bei seinem Olympia-Debüt in London Rang 17.

122 Treffer wären für den Einzug in die Medaillenentscheidung der besten sechs notwendig gewesen, das entspricht genau Scherhaufers Bestleistung. Bester Schütze der Qualifikation war der Australier Michael Diamond, der mit dem Maximum von 125 getroffenen Wurfscheiben den Vorkampf-Weltrekord einstellte.

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