Salzburg's Marc Janko leave the pitch after loosing their match 0:7 in the Austrian first division match FC Red Bull Salzburg against SK Rapid Wien, Austria, Sunday, March. 23, 2008. Second placed Salzburg lost by 0-7 against the league's leader Rapid. (AP Photo/Kerstin Joensson)

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Rückblick
03/30/2013

Salzburger Leiden am Ostersonntag

Vor fünf Jahren spielte Salzburg zuletzt am Ostersonntag und verlor mit 0:7 gegen Rapid.

von Stephan Blumenschein

Er ist längst in die österreichische Bundesliga-Geschichte eingegangen, der 23. März 2008, an dem eines der denkwürdigsten Spiele der 40-jährigen Bundesliga-Geschichte stattgefunden hat.

Salzburg musste sich am Ostersonntag vor fünf Jahren Rapid in der Red-Bull-Arena vor über 20.000 staunenden Zuschauern mit 0:7 geschlagen geben. Es war damals die höchste Niederlage eine Salzburger Mannschaft in der Ära Red Bull. Und es ist bis heute die höchste Niederlage in der Ära Red Bull.

Die ersten 17 Minuten waren der pure Wahnsinn. Der Tabellenzweite Rapid, der mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Salzburg ins Spiel gegangen war, hatte vier Torschüsse, alle vier landeten im Salzburger Tor, das damals vom Deutschen Timo Ochs gehütet wurde. „Es war wie ein Albtraum, aus dem du nie aufwachst“, resümierte der Deutsche nach dem Spiel.

0:4 stand es also nach 17 Minuten, Hoffer, Maierhofer, Korkmaz und noch einmal Maierhofer hatten für Rapid getroffen. Der flinke Hoffer sorgte noch vor der Pause für seinen zweiten Treffer, dem er Sekunden nach dem Wiederanpfiff noch einen dritten folgen ließ. Danach fiel nur noch ein Tor: Kapitän Hofmann enteilte in der Nachspielzeit der inferioren Salzburg-Abwehr und sorgte für den 0:7-Endstand.

Trainer Trapattoni

„Das war keine Niederlage, das war eine Katastrophe. Die Spieler waren wie gelähmt“, kommentierte Salzburg-Trainer Giovanni Trapattoni das größte Debakel seiner langen Karriere.

Direkte Konsequenzen hatte das 0:7 keine. Trapattoni hatte schon zwei Monate zuvor seinen Abschied angekündigt, machte bis Saisonende weiter und verfehlte seinen zweiten Titel. Bis auf Jorge Vargas, den man schon vor dem Spiel mitgeteilt hatte, dass sein Vertrag nicht verlängert wird, Ezequiel Carboni , der nach Italien wechselte, und Markus Steinhöfer, der ein Angebot von Frankfurt annahm, blieben alle Spieler nach Saisonende vorerst in Salzburg.

Von den 0:7-Verlierern sind heute aber nur noch Christoph Leitgeb und Ibrahim Sekagya in Salzburg. Beide könnten am Ostersonntag gegen die Austria von Beginn an eingesetzt werden.

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