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22.07.2018

Salzburg feiert Cup-Schützenfest gegen Landesligist Oedt

Keine Schwierigkeiten für die Favoriten: Am Sonntag setzten sich im Cup alle drei Bundesligisten durch.

Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat am Sonntagabend die erste Runde des ÖFB-Cups standesgemäß abgeschlossen. Der Finalist der Vorsaison siegte beim oberösterreichischen Landesligisten ASKÖ Oedt 6:0 (2:0). Xaver Schlager (9., 65.) und Reinhold Yabo (45.+1, 63.) trafen jeweils doppelt. Zudem trugen sich Smail Prevljak (72.) und Munas Dabbur (77./Elfmeter) in die Schützenliste ein.

Ein Niveauunterschied von drei Ligen war in dieser Begegnung in der ersten Hälfte nicht zu sehen. Der Landesliga-Meister, der den Aufstieg in die Regionalliga nur aufgrund von infrastrukturellen Auflagen nicht bewerkstelligen konnte, bot eine couragierte Leistung und fand durch Manuel Schmidl in der 40. Minute sogar eine große Ausgleichschance vor.

Vor dem Tor agierten die Salzburger kaltschnäuziger. Schlager überlupfte Ex-Grödig-Goalie Pirmin Strasser nach einem Zuspiel von Salzburg-Neuerwerbung Zlatko Junuzovic sehenswert. Mit dem Pausenpfiff sorgte Yabo für die Vorentscheidung. Er beförderte den Ball mit etwas Glück über die Torlinie.

FUSSBALL: UNIQA ÖFB CUP / ASKÖ OEDT - RED BULL SALZBURG

Nach Seitenwechsel verließen den von Ex-Ried-Sportdirektor Stefan Reiter gemanagten Viertligisten unter dem Kommando von Trainer Gerhard Schweitzer dann doch die Kräfte. Der Meister nutzte dies eiskalt aus.

Ein Doppelschlag von Yabo (nach Junuzovic-Assist) und Schlager nach etwas mehr als einer Stunde nahm die letzte Spannung aus dem Spiel, in dem auch Prevljak sein erstes Tor nach der Rückkehr nach Salzburg bejubeln durfte. Dabbur blieb nach einem wegen Handspiels verhängten Elfmeter vom Punkt cool.

Souveräne Austria

Die Wiener Austria hat sich am Sonntag in der ersten Runde des ÖFB-Cups im kleinen Stadtderby gegen Austria 13 keine Blöße gegeben. Die "Veilchen" siegten am Sportclub-Platz in Dornbach vor 2.150 Zuschauern 4:0 (1:0) und ließen dabei nie Zweifel über den Aufstieg aufkommen. Die Tore erzielten Kevin Friesenbichler (12.) Alon Turgeman (71.) Uros Matic (85.) und Kapitän Alexander Grünwald (93.).

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine nahmen die Violetten bei schlechten Rasenverhältnissen von Beginn an das Heft in die Hand. Friesenbichler verwertete schon in der zwölften Spielminute eine optimale Hereingabe von Turgeman trocken und brachte den Bundesligisten damit früh auf die Siegerstraße. Wenige Augenblicke davor hatte Grünwald nur knapp am Tor vorbeigeschossen.

FUSSBALL ÖFB CUP: AUSTRIA XIII - FK AUSTRIA WIEN

Der haushohe Favorit behielt auch danach stets die Kontrolle über die Partie, der Underdog konnte hingegen in der Offensive kaum Nadelstiche setzen. Ballgewinne konnten nicht verwertet werden, nachdem zu wenige Spieler in den Angriff mitkamen. "Das Tempo ist viel höher als in unserer Liga", schilderte Austria-13-Kapitän Michael Pechar im ORF-Interview den größten Unterschied.

Gegen Ende der Partie erhöhte der Bundesligist noch einmal das Tempo. Für die Vorentscheidung sorgte Turgeman mit dem Treffer zum 2:0 nach Grünwald-Assist (71.). In der 85. Spielminute stellte Matic mit einem verwerteten Elfmeter auf 3:0. Lucas Venuto war zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden. Den Schlusspunkte setzte Grünwald mit einem direkt verwandelten Freistoß (93.).

Auch Altach ohne Mühe

Altach hat unter Neo-Coach Werner Grabherr ein gelungenes Debüt in die Pflichtspielsaison gegeben. Der Fußball-Bundesligist gewann am Sonntag sein Erstrundenspiel im ÖFB-Cup gegen Regionalligist Parndorf souverän 3:0 (2:0).

Adrian Grbic brachte die Vorarlberger schon in der vierten Minute per Kopf nach einer Flanke von Marco Meilinger in Führung. Danach plätscherte die Partie einige Zeit dahin. Kapitän Philipp Netzer sorgte nach einem Eckball mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze noch vor der Pause für die Vorentscheidung (33.).

Im zunehmend strömenden Regen verwalteten die Vorarlberger das Geschehen nach Seitenwechsel und sorgten durch Andreas Lienhart rund eine Viertelstunde vor Schluss für den Endstand.

Damit meisterten elf der Bundesligisten ihre Auftakthürde zum größten Teil souverän. Einzig die Admira erwischte einen Fehlstart und scheiterte in Neusiedl (0:1). Mehr Mühe als erwartet hatten Hartberg (3:1 n.V. in Grödig), Wacker Innsbruck (3:2 gegen Team Wiener Linien) und der WAC (2:1 gegen Gurten). Die höchsten Siege neben Salzburg feierten St. Pölten (6:0 gegen Maria Saal), Rapid (5:0 in Kufstein) und die Austria (4:0 gegen Austria XIII).