"Unsere Mannschaft hat den Spielstil im Blut"
Es ist so und so ungewöhnlich. Und für einen notorischen Großeinkäufer wie Salzburg sowieso. Der Meister startete am Samstag mit einer Startelf in die neue Saison, die schon im Meisterjahr in dieser personellen Besetzung zusammen spielen hätte können.
Neo-Trainer Adi Hütter bot beim 6:1 gegen Rapid keinen einzigen der sechs Neuzugänge von Beginn an auf. "Die Mannschaft hat letztes Jahr total überzeugenden Fußball gespielt, hat den Spielstil im Blut", erklärte der 44-Jährige nach seiner erfolgreichen Premiere auf der Salzburger Trainerbank.
Mit Sabitzer und Ankersen wechselte Hütter im letzten Spieldrittel zwei Neue ein, Bruno und Keita mussten das Geschehen von der Bank verfolgen. Schmitz und Keeper Bredlow sammelten am Freitag mit Liefering in Hartberg Spielpraxis.
"Unser Spiel lernt man nicht von heute auf morgen. Die Neuzugänge brauchen einfach noch gewisse Zeit", sagt Hütter. Der Ex-Grödig-Coach ist als erster Trainer im zehnten Saisonstart seit der Klubübernahme durch Red Bull ohne einen einzigen Neuzugang in der Startelf ausgekommen.
"In vielen Jahren von Red Bull Salzburg war es so, dass immer wieder versucht worden ist, im Sommer mit neuen Leuten und Verstärkungen eine neue Mannschaft zu formen. Danach war einfach die Zeit zu kurz", erläutert der Ex-Salzburg-Spieler: "Wir haben Kontinuität bewiesen, versucht, den Kader in der Breite besser aufzustellen. Und wir versuchen natürlich, die neuen Spieler so schnell wie möglich in unsere Spielweise und -anlage zu integrieren. Sie werden uns noch viel Freude bereiten."
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