Saisonstart: Die Schiedsrichter sind bereit

Fußballspieler während eines hitzigen Wortwechsels auf dem Spielfeld.
Nicht nur die Klubs, sondern auch die 24 Referees und ihre 40 Assistenten haben sich akribisch vorbereitet.

Nicht nur Österreichs 20 Profiklubs starten am kommenden Wochenende in die neue Saison. Auch für die Schiedsrichter erfolgt der Anpfiff – für den sie selbst sorgen. Alle 24 Schiedsrichter und 40 Assistenten bereiteten sich traditionell von Freitag, 29. Juni, bis Sonntag, 1. Juli, im BSFZ Obertraun auf die neue Saison vor. Dabei wurden die Unparteiischen über die Schwerpunkte für die kommende Saison informiert.

- Null Toleranz bei Gesundheitsgefährdung. Zweikämpfe, die die Gefährdung des Gegners in Kauf nehmen, sind mit der entsprechenden Disziplinarmaßnahme zu ahnden.

- Massenprotest bestrafen. Das Umringen des Schiedsrichters durch reklamierende Spieler ist ebenso wie Massenrangeleien unsportlich – der Verursacher ist mit der Gelben Karte zu bestrafen.

- Dauerbrenner Strafraum. Keine Toleranz bei Halten, Stoßen und Ziehen am Leibchen.

Durch die Präsentation vieler Videoclips sollte eine Einheitlichkeit auf den Spielfeldern erzielt werden. "Alle Videos, die präsentiert wurden, sahen auch die Vereine und Spieler. Damit sollen alle die gleichen Informationen haben", erklärt ÖFB-Referee-Manager Fritz Stuchlik.

Karriere-Ende

Selbstverständlich mussten in Obertraun auch alle den FIFA-Fitnesstest absolvieren. Der Vorarlberger Thomas Gangl musste dabei einer langwierigen Knieverletzung Tribut zollen. Er konnte den Test nicht erfolgreich absolvieren und musste seine Karriere beenden. "Mit Thomas Gangl verlieren wir einen absoluten Spitzenmann, der auch bei brisanten Spielen jederzeit einsetzbar war", bedauert Schiedsrichter-Chef Hans Hantschk.

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