Pep Guardiolas Bayern wollen in Dortmund keinesfalls verlieren.

© EPA/KARL-HEINZ HOFMANN

Deutsche Bundesliga
03/04/2016

Rummenigge: "In Dortmund sollten wir nicht verlieren"

Vor dem Spitzenspiel beim BVB ist bei den Bayern leichte Verunsicherung auszumachen.

Es ist schon erstaunlich, was eine Niederlage beim FC Bayern auslösen kann. Plötzlich werden Sachen hinterfragt, Taktiken überdacht, Zweifel gehegt. Und alles nur wegen einer 1:2-Heimpleite gegen Mainz, die sogar Bundestrainer Joachim Löw als Betriebsunfall abtut. "Das ist allen großen Mannschaft schon einmal passiert."

Aber bei den Bayern geht es seit Mittwoch in der guten, alten FC Hollywood-Tradition zu, als würde sich der Verein in akuter Abstiegsnot befinden. "Gewinnen ist nicht einfach", sagt Trainer Pep Guardiola. "Wir schaffen es nicht, die Spiele zuzumachen", beschwert sich Arjen Robben. Und der Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge meint: "Bei uns ist einiges schief gelaufen."

Da ist erstaunlicherweise nichts mehr zu spüren von der berühmten bayrischen Mia-san-mia-Mentalität. Da ist nichts zu bemerken, dass der Rekordmeister die Tabelle immer noch mit fünf Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund anführt. Da ist vielmehr eine leichte Verunsicherung auszumachen vor dem direkten Duell am Samstag mit dem ersten Verfolger, der im Herbst noch mit 5:1 aus dem Stadion geschossen wurde. "In Dortmund sollten wir besser nicht verlieren", weiß Rummenigge.

Trainereffekt

In Dortmund wittern sie auf jeden Fall die große Chance, sich ins Titelrennen zurück zu melden, das eigentlich längst schon entschieden schien. "Der Ball liegt jetzt bei uns", sagt Borussia-Trainer Thomas Tuchel. "Uns es liegt jetzt bei uns, den nächsten Schritt zu machen."

Ohnehin haben die Dortmunder in dieser Saison enorme Fortschritte gemacht. Das Team, das im vergangenen Spieljahr noch auf einem Abstiegsplatz überwintert hatte, ist aktuell nicht nur die beste Frühjahrsmannschaft, es hatte in der Ligahistorie zu diesem Zeitpunkt auch noch nie ein Tabellenzweiter so viele Punkte auf dem Konto wie die Borussia.

"Der BVB ist dieses Jahr komplett ein anderer als die letzten drei Jahre", warnt daher Pep Guardiola, der auch den Grund für den Aufschwung kennt: Neo-Coach Thomas Tuchel. "Er ist ein top, top, top, top Trainer."

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