Rufzeichen & offene Fragen nach dem 2:0
! Torerfolg: Die Eindrücke von
Marcel Koller waren durchwegs positiv. "Wir hatten einen guten Start und zwei Tore erzielt, was ja nicht unwichtig ist."
! Wille: Nicht nur das taktische Verhalten in der Abwehr hat Koller gefallen. "In der Defensive haben wir mit viel Leidenschaft und Willen gespielt."
! Fortschritte: "Es hat sich etwas entwickelt seit November", sagte Koller. Man habe einen klaren Stamm und dadurch auch einige Alternativen im Kader. "Wir haben jetzt 30, 35, vielleicht 40 Spieler, die harmonieren."
? Das kleine Ding: Koller: "Die Defensive ist einfacher zu organisieren. In der Offensive kommt da noch das kleine Ding dazu. Da braucht es Technik und eventuell Dribbelkünste."
? Ballverluste: "Ich kann den Spielern nicht böse sein, wenn sie schnell nach vorne spielen. Das fordere ich ja", sagte Koller. Bei Ballbesitz aber: "Da brauchen wir mehr Ruhe, und wir müssen uns mehr in der Hälfte des Gegners festsetzen."
? Kaderänderungen: Arnautovic wird wohl fürs Deutschland-Spiel fit werden, Alaba eventuell. Koller: "Aber wir wollen diese 23 Spieler beisammenhalten."
Vorfreude und Vorsicht
Das Spiel gegen Deutschland am 11. September war aber schon nach Schlusspfiff gegen die Türkei Thema bei den Spielern. Es war eine Mischung aus Vorfreude und Vorsicht, die zu hören war. Andreas Ivanschitz sagte: "Wir sind der klare Außenseiter. Aber ich freue mich schon drauf. Es wird alles noch emotionaler, noch aggressiver." Und Marcel Koller warnt: "Wenn es um die Wurst geht, können die Deutschen sehr, sehr konsequent sein."
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