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Sport Fußball
08/27/2019

Roter Stern Belgrad provoziert mit Panzer vor dem Stadion

"Der Panzer vor dem Stadion ist kein Problem, solange nicht damit geschossen wird", sagt die UEFA.

Roter Stern Belgrad hat mit einem vor dem eigenen Stadion geparkten Panzer eine heftige Kontroverse ausgelöst. Vor dem Playoff-RĂŒckspiel der vierten Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Young Boys Bern an diesem Dienstag haben besonders Medien aus dem Nachbarland Kroatien heftige Kritik an dem Verein geĂŒbt. Die Aktion nannten sie eine „klare Provokation“ und einen „Skandal“. Der mittlerweile stillgelegte T-55-Panzer sei kroatischen Berichten zufolge wĂ€hrend der Jugoslawien-Kriege im Einsatz gewesen.

Serbia's Red Star brings tank to stadium ahead of match with Young Boys

Laut serbischen Medienberichten hatte ein Fanclub die Aktion initiiert, der Panzer steht seit Montag vor dem als „Marakana von Belgrad“ bekannten Stadion Rajko Mitić. Der Verein habe das Vorhaben im Voraus abgesegnet. Auf seinem Instagram-Account postete Roter Stern Belgrad Fotos des Panzers und nannte ihn eine „Attraktion“.

Diskussionen und SchlÀgereien

Der europĂ€ische Fußballverband UEFA teilte auf Anfrage des Schweizer Bezahlfernsehsenders Teleclub mit: „Der Panzer vor dem Stadion ist kein Problem, solange nicht damit geschossen wird.“

WÀhrend des Hinspiels gegen Bern (2:2) vor einer Woche hatten maskierte Angreifer zwei Bars serbischer Fans in Kroatien angegriffen. Der Vorfall löste hitzige Diskussionen zwischen Politikern beider LÀnder aus.

In Bern selbst hatten SchlĂ€gereien mit Verletzten das Spiel ĂŒberschattet. Hunderte serbische Fans waren zum Stadion marschiert und hatten dabei mehrere Personen tĂ€tlich angegriffen. Die Kantonspolizei hatte sogar WarnschĂŒsse abgegeben.

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