Ronaldo hadert mit dem Pech

Cristiano Ronaldo mit den Händen im Haar, sichtlich frustriert.
"Wir spielen gut, schießen aber keine Tore", ärgert sich Portugals Star nach der Niederlage gegen Deutschland.

Zornig ließ Superstar Cristiano Ronaldo seinen Frust am eigenen Trikot aus und stürmte entnervt in die Katakomben. Trainer Paulo Bento blickte noch lange missmutig in den Nachthimmel von Lwiw.

Eine achtbare Vorstellung zum EM-Auftakt gegen die Himmelsstürmer von Joachim Löw brachte den Portugiesen am Ende gar nichts ein außer ein paar lobenden Worten vom Gegner und in den Zeitungen. "Was wir jetzt nur noch machen können, ist weiter voll an uns zu glauben", sagte Bento nach dem 0:1 in der Nacht zum Sonntag niedergeschlagen.

"Endspiel gegen Dänemark"

Es war schon die dritte portugiesische Pleite gegen die deutsche Elf bei einem großen Turnier innerhalb von nur sechs Jahren - und nach den Niederlagen bei der WM 2006 (1:3) und der EM 2008 (2:3) die mit Abstand unglücklichste.

Immerhin zwei Lattentreffer von Nani und Pepe trugen zur Dramatik bei, auch spielerisch hielten die Portugiesen in dieser intensiven Partie mit den Deutschen mit.

"Schon seit einigen Begegnungen spielen wir gut, schießen aber keine Tore", erklärte ein gefrusteter Cristiano Ronaldo und spielte den Analytiker: "Das Problem ist nicht die Abschlussqualität, es ist das Pech." Wohl wissend, dass das Gruppenspiel am Mittwoch gegen Dänemark bereits Endspielcharakter besitzt.

Mehr zum Thema

  • Hauptartikel

  • Spielbericht

  • Bilder

  • Pressestimmen

  • Hintergrund

Kommentare