Ried gewinnt auch ohne Gludovatz

Spielszene aus Ried - Admira.
Foto: APA/ALOIS FURTNER Die Rieder haben mit dem Abgang von Paul Gludovatz das Siegen nicht verlernt.

Die Oberösterreicher sind nach dem 2:1-Sieg über die Admira neuer Tabellendritter.

Es war ein ungewohntes Bild: Erstmals nach fast vier Jahren saß gestern im Spiel gegen die Admira nicht Paul Gludovatz als Trainer auf der Rieder Bank. Gerhard Schweitzer ersetzt den abgewanderten Chefcoach bis zum Saisonende.

In der Anfangsphase wirkten die Rieder auch etwas irritiert, die erste große Chance hatte die Admira durch Mevoungou. Sicherheit tankten dann die Oberösterreicher mit der Führung durch Casanova. Ein umstrittenes 1:0, weil der Torschütze am Rande zum Abseits wandelte.

Hektisch wurde es noch rund um die Pause: Zunächst kam die Admira durch einen Elfmeter von Toth zum Ausgleich, gleich nach dem Wechsel startete Ried wie der geölte Blitz und ging durch Beichler wieder in Führung. Ein unterhaltsamer Kick für die Zuschauer.

Aufregung

Aufregen musste sich Admira-Coach Kühbauer, als sein Verteidiger Auer mit Gelb-Rot frühzeitig duschen gehen musste. Die Gemüter der Spieler erhitzten sich dann zusätzlich mit dem Ausschluss von Rieds Hinum, Schiedsrichter Harkam hatte in dieser Phase alle Hände voll zu tun.

Die Admira war zum Schluss dem Ausgleich sehr nahe, aber Plassnegger scheiterte mit einem guten Schuss. Mit dem Sieg schafften die Rieder den Sprung auf Platz drei.

Mehr zum Thema

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?