Ried 1:1 bei Schachtjor Soligorsk
Die Rieder hatten gewusst, was sie in der weißrussischen Stadt Soligorsk erwarten wird. "Das ist ein Arbeitervolk. Die hauen auf alles, was sich bewegt", hatte Thomas Gebauer vor dem Hinspiel in der 2. Qualifikationsrunde der
Europa League gemeint.
Und der Ried-Keeper sollte recht behalten. Die Spieler von Schachtjor Soligorsk brachten gleich eine harte Note in die Partie. Mit drei schweren Fouls in den ersten fünf Minuten wollten sie die Rieder, bei denen mit Reiter, Schicker und Gartler drei Neuzugänge begannen, einschüchtern.
Blitzstart
Wirklich gelungen ist das den Weißrussen nicht. Österreichs Cup-Finalist war zunächst das spielbestimmende Team, hatte aber Pech: Ein Soligorsk-Verteidiger lenkte einen Schicker-Stanglpass nur an die eigene Stange.
Je länger die Partie dauerte, desto besser kam der weißrussische Vizemeister ins Spiel. Kurz vor der Pause ging
Soligorsk in Führung. Riegler war nach einem Rieder-Angriff angeschlagen liegen geblieben, Schachtjor spielte den Ball nicht hinaus, sondern weiter. Stürmer Osipenko schoss ein (44.).
Nach dem Wechsel waren die Rieder deutlich aktiver und wurden für ihre Bemühungen mit einem im
Europacup so wichtigen Auswärtstor belohnt.
71. Minute: Schiedsrichter Hategan aus Rumänien zeigte auf den Elfmeterpunkt, nachdem der Ex-Rapidler Gartler im Strafraum gestoßen worden war. Hadzic ließ sich die Chance nicht entgehen und schoss ein. Danach ging es hin und her.
Beide Teams wollten den Sieg, bekamen ihn aber nicht. Es blieb beim 1:1 – ein Ergebnis, das Ried alle Tore öffnet, um in die 3. Qualigikationsrunde einzuziehen. Im Rückspiel am kommenden Donnerstag im Innviertel reicht den Riedern nun schon ein torloses Remis.
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