Ribéry stöhnt über die Hitze

Zwei Fußballspieler trainieren auf einem sonnigen Rasenplatz.
Die Franzosen bereiten sich auf ein heißes Duell mit Gastgeber Ukraine (18 Uhr, Donezk) vor.

Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal. Weil man fürchterlich matt ist, wird das Kicken zur Qual. Selten hatte Rainhard Fendrich so recht wie derzeit bei der EURO. Die Franzosen trotzen dem hitzigen Klima mit einer Kältetherapie nach jedem Training. Nicht nur der Kopf soll kühl bleiben, wenn sie auch am Abend vor dem Schlafengehen für drei Minuten in Eiswasser tauchen.

Im Duell in Donezk mit Tabellenführer und Veranstalter Ukraine (Freitag, 18 Uhr) wird es erneut ganz besonders auf die Spiellaune von Ribéry ankommen, der im ersten Spiel zwar Akzente setzen konnte, aber noch Reserven besitzt. "Wir müssen gewinnen", forderte der 29-Jährige eine Energieleistung – auch wenn ihm bereits der Auftakt zugesetzt hatte. "Es war sehr warm, sehr hart", stöhnte er über den Hitzekessel. Dabei zeigte das Thermometer damals mit 30 Grad nicht einmal den Höchstwert vom Donnerstag an.

Frankreichs Teamchef Laurent Blanc erwartet Schwerstarbeit: "Die Ukraine steht nach dem 2:1 über Schweden stärker hinter ihrem Team als je zuvor." Vor allem Doppeltorschütze Schewtschenko hat es Blanc angetan: "Ich bin glücklich für ihn, weil ich ihn sehr schätze."

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