Sport | Fußball
03.07.2018

Real Madrid dementierte Angebot für Neymar an PSG

Der spanische TV-Sender TVE kolportierte ein Real-Angebot von 310 Millionen Euro für den Brasilianer.

In aller Deutlichkeit hat Real Madrid ein angebliches Rekordangebot für Brasiliens Fußball-Superstar Neymar an Paris Saint-Germain dementiert. Der spanische TV-Sender TVE hatte berichtet, dass die Königlichen dem französischen Meister und Neymar 310 Millionen Euro für einen Wechsel bieten würden.

Das läge noch einmal deutlich über dem Rekordtransfer des 26-Jährigen vom FC Barcelona zu PSG erst vor einem Jahr. Die Informationen des Senders seien aber "absolut unwahr", teilte Real in der Nacht auf Dienstag in einem offiziellen Statement auf seiner Homepage mit.

"Komplett falsch"

"Real hat PSG und dem Spieler überhaupt kein Angebot gemacht", schrieb der Verein und kritisierte den Sender. Man sei überrascht, dass dieser öffentlich-rechtliche spanische Sender "komplett falsche Informationen" verbreite, ohne Betroffene zu fragen.

Über einen möglichen Wechsel von Neymar, der am Montag in Russland die brasilianische Auswahl mit einem Tor und einer Vorlage beim 2:0-Sieg über Mexiko ins WM-Viertelfinale gegen Belgien führte, von Paris nach Madrid wird schon länger spekuliert. Der Vertrag des exzentrischen Südamerikaners bei PSG ist bis Sommer 2022 gültig.

Real-Präsident Florentino Perez hatte allerdings schon mal darauf hingewiesen, dass der Brasilianer bei den Madrilenen eher den Titel eines Weltfußballers erhalten könne als bei PSG, das 222 Millionen Euro für Neymar an den FC Barcelona überwiesen hatte.

Zeitenwende in Madrid?

Von einem möglichen Wechsel des Brasilianers zu Real könnte wiederum der Verbleib von Cristiano Ronaldo in Madrid abhängig sein. Der 33-Jährige, der noch einen Vertrag bis Mitte 2021 bei Real hat, lässt seine Zukunft dort weiter offen. Bei der WM war Ronaldo mit Portugal im Achtelfinale gegen Uruguay ausgeschieden.

Spekuliert wird zudem auch mit einem Weggang des walisischen Superstars Gareth Bale von den Königlichen, die in der vergangenen Saison zum dritten Mal nacheinander die Champions League gewannen. Bale soll eine Rückkehr nach England erwägen.