Rapid vor dem Topspiel entspannt

Ein Mann in einer grünen Jacke gestikuliert auf einem Fußballfeld.
In Hütteldorf blickt man dem Schlager der Runde gegen die Blackies aus Graz gelassen entgegen.

Nein, Peter Schöttel hat kein Seminar gegen Stressabbau besucht. Der Rapid-Trainer ist aber vor dem heutigen Spiel gegen Sturm besonders locker und entspannt. "Wir hatten eine Woche, in der wir endlich durchschnaufen konnten." Nicht der einzige Vorteil einer europacupfreien Woche. "Einige Spieler konnten obendrein ihre Wehwehchen auskurieren."

Auch Deni Alars zuletzt beleidigter Achillessehne geht es wieder gut. An die Grazer hat der 22-Jährige feine Erinnerungen. "Gegen Sturm hab’ ich mit Kapfenberg mein erstes Bundesliga-Tor erzielt. Sonnleitner hat mich damals nicht gut gedeckt", erinnert sich der Stürmer mit einem ironischen Seitenhieb an seinen heutigen Klubkollegen Mario Sonnleitner, der ihm den verbalen Check wohl verzeihen wird.

Schöttel wird etwas ernster, wenn er an den Gegner denkt. "Sie sind offensiv sehr stark, das haben sie gegen Wolfsberg bewiesen. Wir gehen dennoch davon aus, dass wir das Spiel machen, müssen aber dabei sehr diszipliniert spielen, Sturm kann sehr gut umschalten", sagt der Coach, der auch nach dem 2:0-Sieg in Salzburg noch Steigerungspotenzial sieht. "Wir haben am Ende viel zu viel zugelassen."

Ob Terrence Boyd, der beim 1:0-Sieg der USA in Mexiko das Siegestor auflegte, spielt, entscheidet sich Vormittag. Der Stürmer saß am Freitag bis zum Abend am Flughafen in Madrid fest. "Er sagt, er sei fit und will unbedingt spielen", sagt Schöttel.

Bis auf den verletzten Prokopic sind alle Mann an Bord, nicht alle werden im 18-Mann-Kader unterkommen. Schöttel: "Ich hoffe, es reist keiner ab, der nicht dabei ist".

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