Rapid lässt Mattersburg keine Chance
Rapid startete nach dem Europacup-Aufreger gegen Saloniki noch schläfrig. Gerson vertändelte den Ball, nach nur 27 Sekunden rettete der Abwehrchef gegen Bürger gerade noch in den Corner. Den folgenden Eckball verwandelte Boyd beinahe in ein Eigentor – Königshofer klärte mit Hilfe der Stange. Es folgte ein weiterer Corner, der bei Rodler landete. Doch der Verteidiger verfehlte das Tor aus nur einem Meter (2.).
Knapp daneben ging auch ein Volley von Seidl (4.). Vier Chancen für die Gäste in den ersten vier Minuten – das hat Rapid-Trainer Peter Schöttel, der wieder auf drei Positionen rotierte – noch nie gesehen.
Auch beim ersten Angriff der Rapidler wurde es gefährlich. Der starke Trimmel überlief Rath, fiel in den Strafraum, wartete aber vergeblich auf einen Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Manuel Schüttengruber, der es allzu gerne laufen ließ.
Der erste zu Ende gespielte Angriff des Favoriten brachte nach zwölf Minuten das 1:0: Steffen Hofmann, der im Gegensatz zu Alar und Burgstaller keine Verschnaufpause auf der Bank bekam, spielte Trimmel frei. Der Offensiv-Verteidiger flankte auf Terrence Boyd, der volley verwertete.
Nach diesem spektakulären Beginn verflachte die Partie vor 15.100 Zuschauern – auch weil der Rasen nach dem Donnerstagsspiel noch angeschlagener wirkte als die Hausherren. Flache Zuspiele waren oftmals nur schwer zu kontrollieren.
Die Vorentscheidung verhinderte Borenitsch: Der Tormann hielt nach einem Ildiz-Solo einen Hofmann-Schuss (43.).
In der 49. Minute war erneut nach einem feinen Hofmann-Pass Christopher Trimmel von Rath nicht zu halten, nach zwei Haken knallte der Burgenländer den Ball zum 2:0 ins Netz.
Rapid verlagerte sich danach auf die Kontrolle des Spieles, ließ die Burgenländer laufen und noch einmal schlecht aussehen. Nach einer präzisen Katzer-Flanke stieg Boyd hoch und köpfelte zum 3:0 ein (66.).
Rapid mit Dreier-Abos
Am Sonntag fiel in Hütteldorf auch eine vorläufige Entscheidung für den Vorverkauf in der Europa League. Obwohl die UEFA (in erster Instanz) zum Auftakt der Gruppenphase ein Geisterspiel gegen Rosenborg Trondheim (20. September) verordnet hat, legt Rapid Dreierabos auf.
Ab 8. September können Abonnenten je ein Abo erwerben, ab 10.9. Mitglieder (je zwei), am 15.9. startet der freie Verkauf. Für Vollpreis-Abos sind 75 bis 108 Euro zu bezahlen. Sollte der Einspruch gegen das Geisterspiel nichts bringen, kann von bereits gekauften Abos ein Drittel des vollen Preises im Rapid-Fanshop oder für ein Liga-Heimspiel-Ticket verwendet werden.
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