Noch keine Einigung: Admira-Stürmer Kalajdzic (r.) will zu Rapid

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Sport | Fußball
01/30/2019

Rapid gibt kein gutes Bild ab: Test-Pleite und kein Transfer

Gegen Odense funktionierte das Pressing der Wiener nicht. Wunschstürmer Kalajdzic drängt auf eine baldige Entscheidung.

Rapid gibt weiterhin kein gutes Bild ab: Die Stürmersuche zieht sich und auf dem Feld gab es einen unerwarteten Rückschlag gegen Odense.

Das zuletzt geübte Pressing ging gegen den dänischen Mittelständler schief, nach nur einer halben Stunde stand es in Belek 0:4. Die Rapidler (ohne die leicht angeschlagenen Stammspieler Schobesberger, Bolingoli und Müldür) steigerten sich danach, verloren aber 2:5.

Trainer Didi Kühbauer war nicht erfreut, hat aber auch wichtige Erkenntnisse gewonnen. Kapitän Stefan Schwab resümierte: „Erste Hälfte hatten wir einem körperlich starken Gegner nichts entgegen zu setzen. Zweite Hälfte war besser."

Ebenfalls getestet hat die Admira, gegen Lafnitz. Rapid-Wunschstürmer Sasa Kalajdzic meinte davor: „Ich habe mit dem Trainer besprochen, dass ein Comeback auf Kunstrasen heikel sein könnte. Ich spiele demnächst auf Naturrasen wieder.“ Über seine Fitness sagt der 21-Jährige: „Ich bin seit einer Woche voll im Training. Nur bei Schüssen mit dem linken Fuß habe ich noch leichte Schmerzen. Das ist nach meiner Verletzung normal und sollte bald verschwinden.“

Geheime Option

Admira-Manager Amir Shapourzadeh berichtet von einem Vertrag bis 2020. Eine öffentlich davor nicht bekannte Option zur Verlängerung des auslaufenden Vertrages wurde gezogen. Da Kalajdzic jetzt wieder fit ist, überrascht es nicht, dass die Südstädter die geforderte Ablöse auf eine siebenstellige Summe erhöht haben.

Kalajdzic-Manager Sascha Empacher erklärt: „Sasa freut sich über das große Interesse von Rapid und würde diesen Schritt auch gerne machen. Aber dazu gehört eine Einigung der Vereine und diese sollte zeitnah passieren. Denn Sasa will sich auf den Fußball konzentrieren und kein langes Hinziehen der Entscheidung.“

Vombergar wird billiger

Aus Ljubljana ist zu hören, dass Präsident Mandaric von den geforderten zwei Millionen Ablöse für Andres Vombergar schrittweise abrückt. Der Argentinier mit slowenischem Pass ist noch am Markt – und bei Rapid weiter im (zähen) Rennen.