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Sport Fußball
05/06/2012

Rapid-Bekenntnis zum eigenen Nachwuchs

Vor dem heutigen Schlager gegen Salzburg läuft die Kaderplanung für die nächste Saison auf Hochtouren.

Im Schatten des heutigen Schlagerspiels laufen bei Rapid die Kaderplanungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren.

Mit dem offiziell verkündeten Abschied von Helge Payer und der gezogenen Option auf Thomas Prager wurden zwei Personalfragen gelöst, die Zukunft einiger anderer Kicker mit auslaufenden Verträgen ist allerdings noch offen.

Im Sommer enden die Verträge  von Soma, Patocka, Gartler, Thonhofer und Prokopic. Letzterer fällt wegen einer schweren Knieverletzung noch monatelang aus und hat dennoch von diesem Quintett die besten Chancen auf einen Verbleib. "Wir lassen ihn nicht fallen, es gibt schon Gespräche mit seinem Berater. Er wird sicher noch länger bei uns sein, wenn er selbst das möchte", erklärte Trainer Peter Schöttel, der mit Stefan Ebner auch die Sportdirektor-Agenden von Rapid innehat.

Alles offen

Bei Thonhofer ist laut Schöttel "alles offen", weniger gut sieht es für Gartler aus. Die Option auf den Stürmer wurde nicht gezogen. "Man weiß zwar nie, was in den nächsten Wochen passiert, aber die Tendenz geht eher in die Richtung, dass er den Verein verlassen wird", sagte der Coach und sprach im Zusammenhang mit Soma und Patocka von einer "ähnlichen Situation". Sollten die beiden Innenverteidiger den Verein verlassen, würde laut Schöttel ein zentraler Abwehrspieler von den Amateuren hochgezogen und ein weiterer verpflichtet.

Die Suche nach neuen Spielern beschränkt sich aber nicht nur auf den Abwehrbereich. "Wir schauen uns in jeder Formation nach Verstärkungen um", betonte der 45-Jährige. Einen großen Einfluss auf Rapids Transferpolitik im Sommer hat das Abschneiden in der laufenden Meisterschaft.  "Sollten wir im Europacup dabei sein, würde uns das sehr helfen. Diesen Budgetposten brauchen wir dringend."

Kein Spielraum

Doch selbst mit dem Geld aus einem europäischen Bewerb dürften sich Rapids Transfertätigkeiten in engen Grenzen halten. "Es wird nicht allzu viel möglich sein, aber das muss man akzeptieren." Hohe Ablösesummen können sich die Grün-Weißen nicht leisten.

Die Trauer über die kurze Einkaufsliste ist beim Rapid-Trainer aber nicht groß. Schließlich hatten die Hütteldorfer zuletzt mit dem Forcieren von Eigenbauspielern Erfolg, außerdem besitzt der Stamm der Mannschaft über diese Saison hinaus laufende Verträge. Und im Gegensatz zu den vergangenen Jahren deutet diesmal viel darauf hin, dass alle Leistungsträger an Bord bleiben.

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