Pfeifenberger heuert in Wr. Neustadt an

Der 45-Jährige tritt beim niederösterreichischen Bundesligisten die Nachfolge von Peter Stöger an.
Ein lächelnder Mann mit blonden Haaren und einer weißen Jacke.

Irgendwie können einem die Wr. Neustädter Leid tun. Jedes Jahr verabschiedet sich der Trainer Richtung Wien, um dort bei einem Topklub um den Titel mitzuspielen. Im Vorjahr wechselte Peter Schöttel zu Rapid, jetzt Peter Stöger zur Austria. "Wie auch für junge Spieler wollen wir auch eine Plattform für aufstrebende Trainer aus Österreich sein", sagt Wiener-Neustadt-Präsident Manfred Rottensteiner.

Der neue Mann, der Wr. Neustadt als Sprungbrett benützen darf, heißt Heimo Pfeifenberger. Sein Engagement war auch ausschlaggebend, dass Stöger verhältnismäßig rasch zur Austria wechseln durfte.

Der mittlerweile 45-Jährige sammelte bisher als Trainer bei SV Grödig (2007 bis 2008, 2010 bis Mai 2012) Erfahrung in der Ersten Liga, außerdem arbeitete er unter anderem von 2009 bis 2010 als Co-Trainer des damaligen Österreichischen U-21-Teamchefs Andreas Herzog. Weitere Stationen waren die Nachwuchsabteilung von Red-Bull-Salzburg (2005 bis 2007) und der Regionalliga-Klub Axams-Götzens (2010).

Wie die Vorgänger Schöttel und Stöger war auch Pfeifenberger Teamspieler. Auf 40 Einsätze brachte es der Salzburger, mit seinem "Herzensklub" Austria Salzburg stand er 1994 im UEFA-Cup-Finale.

Durch Pfeifenbergers Engagement werden in der bevorstehenden Spielzeit fünf von zehn Bundesligisten von Mitgliedern des WM-Teams von 1998 betreut – neben dem Salzburger, Stöger (Austria) und Schöttel ( Rapid) sind dies Dietmar Kühbauer (Admira) und Walter Kogler (Wacker).

Mehr zum Thema

  • Hauptartikel

  • Hintergrund

  • Porträt

  • Interview

  • Hintergrund

Kommentare