Willkommen Österreich: Junuzovic und Arnautovic treffen gegen Mainz auf einige Teamkollegen.

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Deutsche Bundesliga
11/03/2012

Österreicher-Treffen in Bremen

Beim Duell Werder gegen Mainz stehen sich am Sonntag fünf österreichische Teamspieler gegenüber.

Es ist ein Freundschaftsspiel der etwas anderen Art, das da heute in Bremen angepfiffen wird. Denn bei keiner anderen Spielpaarung in der deutschen Bundesliga stehen so viele österreichische Teamspieler auf dem Platz. Das Duell Werder Bremen gegen Mainz wird zum großen Österreicher-Treffen: Auf der einen Seite das Bremer Trio Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic und Marko Arnautovic, auf der anderen das Mainzer Duett Julian Baumgartlinger und Andreas Ivanschitz.

Eigentlich ein Pflichttermin für den österreichischen Teamchef Marcel Koller, denn nach den letzten gezeigten Leistungen stehen die Chancen gut, dass alle fünf Nationalspieler in der Grundelf stehen.

Favoritenrolle

Zwar hat Bremen zuletzt beim 1:1 gegen Aufsteiger Fürth nicht überzeugen können, doch Cheftrainer Thomas Schaaf sieht sein Team trotzdem in der klaren Favoritenrolle. "Weil wir zu Hause spielen und eine gute Mannschaft haben."

Als starke Truppe präsentierte sich in den vergangenen Wochen freilich auch Gegner Mainz 05. Allen voran Goalgetter Adam Szalai, der beim 3:0-Erfolg gegen Hoffenheim alle drei Mainzer Tore erzielte. Eine Bremer Sonderbewachung für den treffsicheren Stürmer wird es allerdings nicht geben. "Alle elf, die auf dem Platz stehen, haben die Chance, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Es wäre zu einfach, sich auf nur einen Spieler zu fokussieren", sagt Thomas Schaaf.

Auch Rapids Europacup-Gegner Bayer Leverkusen ist am Sonntag im Einsatz. Die selbstbewussten Leverkusener, die in der vergangenen Runde Tabellenführer Bayern München die erste Meisterschaftsniederlage zugefügt hatten (2:1), haben im Heimspiel gegen Aufsteiger Düsseldorf drei Punkte eingeplant. Bei Düsseldorf muss der österreichische Teamgoalie Robert Almer weiter auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Punkteteilung

Zwei andere österreichische Deutschland-Legionäre trennten sich bereits am Freitag freundschaftlich die Punkte – wobei die Freude wohl nur einseitig war.

Denn Frankfurt-Stürmer Erwin Hoffer kam beim enttäuschenden Heimremis gegen Greuther Fürth (1:1) wieder einmal nicht zum Einsatz. Für Alfred Hörtnagl, den Sportkoordinator von Fürth, war der Punktegewinn beim Tabellendritten ein voller Erfolg.

Nach der Anfangseuphorie wurden die Frankfurter mittlerweile ein wenig vom Liga-Alltag eingeholt. Nach dem 1:1 gegen Fürth waren im Stadion sogar bereits die ersten Pfiffe zu vernehmen. Ganz zum Ärger von Cheftrainer Armin Veh, immerhin ist in der 50-jährigen Bundesliga-Geschichte noch nie ein Aufsteiger besser in die Saison gestartet. "Es ist doch ganz normal bei unseren jungen Spielern, dass sie mal einen Hänger haben. Ich bin mit dem Punkt zufrieden."

Das Zwischentief – die Eintracht hat nur eines der letzten vier Spiele gewonnen – nimmt Armin Veh gelassen. "Ganz ehrlich: Das beunruhigt mich jetzt relativ wenig."

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