ÖFB-Cup: Zittersieg für Wr. Neustadt

Ein Mann mit blonden Haaren und Ohrring gestikuliert.
Der Bundesligist sichert sich beim Viertligisten Wolfurt erst nach Verlängerung den Aufstieg in Runde zwei.

Ob das ein gutes Omen ist?

2010 war der SC Wiener Neustadt in der ersten Cup-Runde ausgeschieden (0:1 beim FC Dornbirn) und hatte danach locker der Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft.

2011 war der SC Wiener Neustadt in der ersten Cup-Runde ausgeschieden (0:1 bei den Rapid-Amateuren) und hatte danach locker der Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft.

Das Negativ-Triple ist den Wr. Neustädtern gestern nicht gelungen, in der ersten Cup-Runde gab es in Wolfurt einen 4:2-Erfolg nach Verlängerung. Ob es nun vielleicht nicht zum Klassenerhalt in der Bundesliga reichen wird?

Der Erfolg beim Vorarlberger Landesliga-Klub war jedenfalls ein hartes Stück Arbeit für die völlig neu zusammengestellte Mannschaft von Neo-Trainer Heimo Pfeifenberger.

Nach der regulären Spielzeit war es nach Toren von Tadic (7.) und Fröschl (66.) für die Wr. Neustädter, für die der sonst so sichere Elfmeterschütze Günther Friesenbichler eine Elferchance beim Stand von 1:0 ausließ, sowie Palackovic (46.) und Neubauer (70.) 2:2 gestanden. Der eingewechselte Fröschl legte vor 500 Zuschauern mit seinem zweiten Treffer (105.) den Grundstein zum Sieg, Tadic erhöhte dann sogar noch auf 4:2 (111.).

Das Spiel wurde übrigens nur mit Zehn gegen Zehn beendet. Neustadts Neuzugang Mimm hatte wegen Foulspiels direkt die Rote Karte gesehen (54.). Sechs Minuten später war aber wieder der Gleichstand hergestellt: Der Wolfurter Fussenegger hatte nach einem Foulspiel seine zweite Gelbe Karte gesehen und musste ebenfalls vom Feld.

Auch sonst haben sich alle Bundesliga-Klubs durchgesetzt. Admira (3:0 in Parndorf), Salzburg (2:0 beim Sportklub), Austria (3:1 in Oberwart), WAC (8:1 bei Ostbahn XI), Mattersburg (3:1 in Leoben) und Ried (4:1 in Kufstein) hatten weniger Mühe als Wr. Neustadt, Sturm (1:0 in Wattens) und Innsbruck (5:4 im Elferschießen in Gratkorn) ähnlich viele.

Quartett

Bundesliga-Klub ist also keiner ausgeschieden, von den zehn Erste-Liga-Klubs mit Blau-Weiß Linz (1:2 bei St. Florian), St. Pölten (0:1 in Bad Vöslau), Vienna (2:3 n. V. beim GAK) und Horn (2:3 bei Austria Klagenfurt) gleich vier.

Weitergekommen ist hingegen Bundesliga-Absteiger Kapfenberg. Beim 2:1 in Bregenz wurde allerdings Kapitän David Sencar ausgeschlossen. Es war sein dritter Ausschluss im Jahr 2012 – rekordverdächtig.

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