ÖFB-Cup: Salzburg will ins Finale
Es ist schon komisch: Seit dem Einstieg von Red Bull wird Salzburg in der Bundesliga entweder Meister oder Vizemeister. Im Cup hat es bisher aber noch nie zum Einzug unter die letzten zwei gereicht. Diese Saison sind die Hürden auf dem schnellsten Weg ins internationale Geschäft besonders niedrig:
Zuerst wurden die Amateurvereine Baumgarten (4:0) und SAK (3:0) besiegt. Das Heimspiel gegen den Zweitligisten LASK (2:1) war dann schon der Höhepunkt, weil im Viertelfinale das skurrile Duell mit den Red Bull Juniors (4:1) folgte.
Im Semifinale baut sich am Dienstag (18 Uhr) Hartberg, der quasi Fix-Absteiger aus der zweiten Liga, vor den Salzburgern auf. Trainer Ricardo Moniz setzt auf eine professionelle Vorbereitung mit mehrtägiger Kasernierung und Gegner-Beobachtung, um das Debüt von Red Bull im Cup-Finale nicht doch noch zu gefährden.
Immerhin haben die Hartberger in Graz beim letzten Spiel von Franco Foda Sturm aus dem Bewerb geworfen.
Ausgeruhte Austrianer
Am Mittwoch steigt in Ried für den Titelverteidiger gegen die Austria das offizielle "Spiel des Jahres". Trainer Gerhard Schweitzer bat am Montag Anel Hadzic, der beim 2:3 gegen Rapid zwei Gegentore verschuldet hatte, zum Vier-Augen-Gespräch.
"Hadzic darf gar nicht mehr zu viel daran denken, weil wir ihn gegen die Austria brauchen. Ich habe aber schon den Eindruck, dass ihn die Transfergerüchte beeinflussen", sagt Schweitzer.
Austria-Trainer Ivica Vastic sieht in der um einen Tag längeren Regenerationszeit einen Vorteil, "dafür kann Ried auf den Heimvorteil bauen". Für die Wiener spricht das Selbstvertrauen nach dem 3:0 gegen Wacker und die Erinnerung an das 1:0 in Ried.
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