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Sport Fußball
12/05/2011

ÖFB-Cup geht in die nächste Runde

Am Dienstag und Mittwoch kämpfen die heimischen Fußballklubs um den Einzug ins Cup-Achtelfinale.

Dem Beispiel Wiener Neustadt nicht folgen wollen die Bundesliga-Vertreter in der zweiten Runde des ÖFB-Cups. Erwischte es die Niederösterreicher bereits zum Auftakt des Rennens um die Cup-Trophäe, wollen sich Titelverteidiger SV Ried und Co am Dienstag und Mittwoch in den Duellen "David" gegen "Goliath" keine Blöße geben. Vor allem Österreichs Europacup-Teilnehmer müssen im Kampf um den Aufstieg ins Achtelfinale aber abwägen, ob sie Leistungsträgern nicht die notwendigen Pausen gönnen.

Die Rollenverteilung scheint wie immer in dieser Phase des Bewerbs glasklar. Ried ist beim niederösterreichischen Landesligisten ASC Götzendorf (19.30 Uhr) ebenso haushoher Favorit wie ebenfalls am Dienstag das Überraschungsteam Admira. Der Bundesliga-Zweite tritt beim burgenländischen Ostligisten SC/ESV Parndorf (19.00/live ORF Sport Plus) und sollte gewarnt sein. Der Regionalliga-Meister verpasst im Sommer in der Relegation gegen die Vienna den Sprung in die Erste Liga.

Schonung bei den EL-Teams

Erst Mittwoch steigen die übrigen sieben Bundesligisten ein. Freuen dürften sich die "Kleinen" nebst einer noch eher bescheidenen ÖFB-Prämie von 5.000 Euro vor allem über das Heimrecht und die damit verbundenen Zuschauereinnahmen. Meister Sturm Graz gastiert im steirischen Derby bei Landesligist SC Weiz, Rekordcupsieger Austria ebenfalls in der Steiermark bei Regionalligist Allerheiligen. Bundesliga-Tabellenführer Salzburg reist nach Kärnten zu Regionalligist SAK Klagenfurt.

Allen drei Europa-League-Startern ist gemein, dass man gegen Underdogs müde Spieler schonen könnte. "Die Breite in der Mannschaft ist sehr groß, es muss sich jeder jeden Tag beweisen", meinte Salzburg-Coach Ricardo Moniz nach dem 3:0 gegen Wr. Neustadt. Demnach könnten in Klagenfurt vor allem die bisherigen Bankkandidaten zum Einsatz kommen. Auch bei der Austria schienen die Batterien zuletzt sehr leer. Anders präsentiert sich die aktuelle Lage bei Sturm, wo derzeit acht Profis verletzt sind. Hier ist für einige wohl durchbeißen angesagt.

Déjà-vu für Rapid

Eine besonderes Wiedersehen gibt es für Rapid in Niederösterreich. Landesligist Bad Vöslau ist seit 26 Pflichtspielen ungeschlagen und wird von Willi Kreuz trainiert. Der Ex-Internationale fügte Rapid bereits einmal eine schmerzliche Niederlage als Trainer zu: 1991 gewann Kreuz mit dem damaligen Zweitligisten Stockerau das Cup-Finale gegen die Hütteldorfer.

Peter Schöttel war damals als Spieler der Grünweißen dabei. "Bad Vöslau hat Regionalliga-Niveau, und im Cup weiß man, dass es böse enden kann, wenn ein Bundesligist gegen einen Regionalligisten nicht aufpasst. Wir werden den Gegner auf jeden Fall ernst nehmen", erklärte der nunmehrige Coach von Rapid im Vorfeld der Cup-Partie.

Auslosung am Sonntag

Eine schwierige Aufgabe erwartet den SV Mattersburg, der bei den Amateuren von Salzburg antritt. Die Red Bull Juniors holten vergangene Saison souverän den Titel in der Regionalliga West, durften aber nicht aufsteigen. In dieser Saison war der Auftakt aber durchwachsen.

Gleich zweimal das Duell Landesliga gegen Bundesliga gibt es in Spielen zwischen SV Reichenau Innsbruck und dem Kapfenberger SV bzw. zwischen St. Margarethen und Wacker Innsbruck. Bereits in der 1. Runde des ÖFB-Cups gescheitert war der SC Wiener Neustadt mit einem 0:1 bei den Amateuren von Rapid. Die Auslosung für das Achtelfinale erfolgt am kommenden Sonntag in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" (ab 18.00 Uhr).

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