Windtner ist kein Freund des Video-Referees.

© APA/EXPA/JFK

Fußball
07/03/2017

ÖFB-Boss Windtner übt Kritik am Videobeweis

Der ÖFB-Präsident äußerte sich kritisch über die Nachteile des beim Confed Cup eingesetzten Videobeweises.

Beim Confederations Cup in Russland ist der Videobeweis erstmals im Rahmen eines großen Fußball-Turniers getestet worden. Der Einsatz des technischen Hilfsmittels stößt aber vielerorts auf kritische Stimmen. Eine davon kommt von ÖFB-Präsident Leo Windtner. "Ich würde das eher sehr defensiv handhaben", sagte der Oberösterreicher am Montag bei einem Besuch der ÖFB-Frauen in Bad Tatzmannsdorf.

Über den Einsatz der Torlinientechnologie seien sich auch die Experten einig. "Aber alles andere muss man sehr sorgsam einsetzen", betonte Windtner gegenüber der APA. Der Confed Cup habe ihn in seiner Sicht bestärkt. "Man hat gesehen, welche Vor- und Nachteile der Videobeweis bringt. Dass die Zuschauer irritiert und nichtwissend auf den Rängen verharren, dass damit eigentlich unliebsame Pausen entstehen und dass der Videobeweis letztendlich noch immer nicht die 100-prozentige Objektivität garantiert", analysierte der ÖFB-Boss.

Im Turnierverlauf hatte es rund um den Videobeweis teils skurrile Szenen gegeben. Manche Aktionen konnten trotz Studiums der TV-Bilder nicht hundertprozentig aufgeklärt werden.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.