Sport | Fußball
06.08.2018

Nur die Talente überzeugen: Hedl macht Rapid zum Turniersieger

Beim U-19-Turnier in Dortmund wurde Niklas, der Sohn von Raimund Hedl, im Finale gegen den BVB zum Helden.

Enttäuschung im Moment, Hoffnung für die Zukunft – das ist die Zusammenfassung des Wochenendes für Rapid. Während die Profis gegen Altach mit dem Selbstfaller zum 1:1 erstmals zeigten, dass die in den vergangenen Saisonen beklagten Mentalitätsprobleme offensichtlich nicht behoben sind, überraschten die Talente mit dem Sieg beim U-19-Turnier in Dortmund.

Alleine die Einladung zum „Ruhr Cup“ mit zehn Teilnehmern wie Manchester United, Atletico Madrid und deutschen Top-Teams galt als Auszeichnung, Weltmeister Kylian Mbappé zeigte hier vor kurzem sein Können. Mit der Nachfolge von Vorjahressieger Real Madrid konnte Trainer Muhammet Akagündüz also keinesfalls rechnen.

Torschützenkönig Tomasevic

Im Finale gegen Veranstalter BVB wurde Niklas Hedl zum Helden. Der Sohn von Raimund Hedl hielt in der letzten Minute einen Elfer und das 1:1 fest. Im Penaltyschießen parierte der Tormann (mit Spick-Zettel als Hilfe) den letzten Versuch. Torschützenkönig wurde Nemanja Tomasevic. Der 18-jährige Stürmer wurde aus Belgrad nach Hütteldorf geholt.

Der letzte große Nachwuchs-Erfolg war der Sieg in der Halle von Sindelfingen 2016, mit Kapitän Dejan Ljubicic. Danach stockte der Fluss der Talente zu den Profis aber. Talentemanager Steffen Hofmann wird auch intern Druck machen, damit die Jugend künftig wieder mehr Chancen bekommt.