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Sport Fußball
11/02/2019

"No Major No Party": Maierhofer für Facebook-Post suspendiert

Der FC Aarau wirft den Stürmer für zwei Spiele aus dem Kader. Ein Facebook-Posting des Österreichers sorgte für Ärger.

Ein Facebook-Posting vom vergangenen Sonntag hatte für Ex-ÖFB-Stürmer Stefan Maierhofer beim FC Aarau nun Konsequenzen. Nach einer 0:3-Niederlage seines Teams gegen den FC Wil in der 2. Schweizer Liga schrieb Maierhofer an seine Facebook-Community: "No Major No Party! In einem verrückten Spiel mussten wir uns mit 3:0 gegen den FC Wil 1900 geschlagen geben."

Der 37-Jährige saß bis zur 80. Minute auf der Bank, konnte nach seiner Einwechslung nichts mehr bewirken. Den Vereinsverantwortlichen passte die Formulierung Maierhofers gar nicht, suggerierte er doch damit, dass die Niederlage mit seiner Abwesenheit auf dem Platz zu tun gehabt habe.

Der Sportchef des FC Aarau, Sandro Bürki, nannte das Posting bereits Anfang der Woche "unpassend und nicht akzeptabel." Er wollte mit dem Österreicher ein Gespräch führen. Was nun passiert ist. Wie die Aargauer Zeitung berichtet, wurde Maierhofer für die nächsten beiden Spiele gegen Stade Lausanne-Ouchy und Vaduz intern gesperrt. Trainieren darf der Stürmer zwar, mitspielen aber nicht.

"Eine Grenze überschritten"

"Stefan ist ein Typ mit Ecken und Kanten, die man ihm ein Stück weit auch gewähren muss und die ihn stark machen. Doch mit diesem Facebook-Eintrag hat er eine Grenze überschritten. In jeder Mannschaft gibt es Regeln und schon gar nicht darf ein Spieler sein Ego über das Kollektiv stellen. Mit seiner Wortwahl suggeriert Stefan jedoch genau dies", wird Trainer Patrick Rahmen in der Aargauer Zeitung zitiert. Die Sperre soll den "Major" dazu animieren, "über sein Handeln" nachzudenken.

Rahmen stellte jedoch auch klar, dass die Sperre nur für diese beiden Spiele gilt. Danach kann sich Maierhofer wieder für die Startelf empfehlen. In der bisherigen Saison ist das dem Stürmer nur selten gelungen. Er steht bei zwei Toren nach zehn Einsätzen.

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