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Sport Fußball
12/17/2019

Nicole Billa ist Österreichs Fußballerin des Jahres

Die 23-jährige Tirolerin, die in Deutschland für Hoffenheim spielt, gewinnt zum zweiten Mal die Wahl.

Nicole Billa ist Österreichs Fußballerin des Jahres 2019. Die 23-jährige Tirolerin gewann die zum zweiten Mal von der APA unter sportlich Verantwortlichen der zehn Frauen-Bundesliga-Teams durchgeführte Wahl. Die Stürmerin des deutschen Bundesligisten 1899 Hoffenheim erhielt 21 Punkte und triumphierte vor Laura Feiersinger (17) und Manuela Zinsberger (12).

2018 hatte sich Billa noch mit Rang drei begnügen müssen. Premierensiegerin Sarah Zadrazil landete diesmal nur auf Rang zehn (2). Billa glänzte 2019 in verschiedenen Teams. Für Hoffenheim erzielte sie im Frühjahr vier Tore und liegt aktuell nach dem Herbstdurchgang mit 14 Treffern auf Rang zwei der Liga-Schützenliste. Damit ist sie mitverantwortlich, dass das Team ganz vorne mitmischt und nur drei Zähler hinter Herbstmeister VfL Wolfsburg liegt. Im Nationalteam gelangen ihr dieses Jahr sieben ihrer bisher 25 Tore, fünf davon in der laufenden EM-Qualifikation.

Nicole Billas Traum-Tor für Hoffenheim (ab 1:02 Min.):

Überrascht

"Ich freue mich riesig, weil es eine große Ehre ist, auch eine große Wertschätzung und irgendwie noch einmal etwas Besonderes, auch weil ich mit so einer Auszeichnung absolut nicht gerechnet habe", zeigte sich die Gewinnerin überrascht. "Es macht mich schon stolz und es ist auch schön zu sehen, dass, auch wenn man nicht zu Hause spielt, die Leute in Österreich sich damit beschäftigen, wie es den Spielerinnen im Ausland geht."

Sie habe "sich selbst weiterentwickelt, vor allem im Spiel in der Box und auch körperlich", zudem sei sie im Nebenberuf ein wenig entlastet. "Ich glaube auch, dass ein großer Anteil daran liegt, dass ich meine Ausbildung zur Erzieherin im Sommer abgeschlossen habe und statt 38,5 Stunden jetzt nur noch 16 Stunden arbeite. Das macht schon sehr viel aus, weil der Stress-Level nicht mehr so hoch ist, die Regenerationszeit einfach viel länger und mehr Zeit für Einzeltraining bleibt."

Fußball und Beruf ließen sich doch relativ gut vereinbaren, sagt Billa, "weil mir der Arbeitgeber keine Steine in den Weg legt. Bei uns in Hoffenheim gibt es keine Spielerin, die nicht studiert oder nicht arbeitet. Ich wollte immer nebenbei etwas machen. Ich liebe die Arbeit mit den Kindern, es macht mir Riesenspaß, da gehe ich voll auf und es ist einfach ein super Ausgleich zum Fußball."

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